Das Hauptaugenmerk beim neuen Zelda ist, dass es ein Open World Game sein soll. Als ich das zum ersten mal gedacht habe, dachte ich mir: Wtf? Hatte nicht schon jedes Zelda eine Open World? Ich konnte doch schon zu Zeiten von A Link to the Past hingehen, wo ich gerade wollte?
Open World bezeichnet ein spiel, in dem der Spieler im Vergleich zu sonstigen / linear world games besondere Freiheiten und Mögloichkeiten besitzt, das Speil zu Spielen. Der Spieler entscheidet selsbt, was er wann und wie er die Spielwelt erkunden möchte. das wiederum war ja bei den bisherigen Zelda-Spielen nicht der fall, weil man nur dann bestimmte Areala besuchen konnte, wenn man zuvor bestimmten Content gespielt hat. Außerdem werden oft noch einige Extras eingebaut – beispielsweise wäre es mögloich, dass man die Gesinnung des Charakters beeinflussen kann (gut/böse) und dass NPC-Charaktere auf die Handlungen des Spielers unterschiedlich reagieren.
Und so kann der spieler auch einige Mission skippen und trotzdem das Spiel „durchspielen“. Insgesamt erhöht das den wiederpsielfaktor
Der „Nachteil“ bei dieser Art von Spielen ist – und das hat die meisten Zelda-Fans abgeschreckt – dass es aus ebendiesem Grund keine vordefinierte Handlung geben kann – zumindest nicht in einem so schön detailreichen und epischen Rahmen, wie wir es von Zelda gewohnt sind. Denn man weiß ja quasi nie, welche Ereignisse zuvor geschehen sind, wenn ein Spieler einen bestimmten Content / eine Zwischensequenz zum ersten mal freischaltet. Daher kann man keine Geschichte aufbauen, da man sich nicht auf die vorangegangenen Abenteuer des Charakters beziehen kann.
Ein Beispiel für einige Open World Games gibt es in dieser top 10 Liste
Nintendos Problem war, als sie das Open World Zelda angekündigt waren, dass die Zeldafangemeinde ein solches Open World Spiel nicht will. Wir wollen ein Zelda mit gut durchdachter Story und keinen Morrorwind/Oblivion/Skyrim-Klon, da sind wir uns wahrscheinlich einig.
Deswegen hat Nintendo sehr schnell zurückgerudert und hat angekündigt, dass die Art, wie die Open World Thematik realisiert wird, ein wenig anders ausfällt als bei anderen Entwicklern. Scheinbar möchte man hier signalisieren, dass es trotz Open World thematik durchaus einen linear definierten Storyablauf geben wird.
Mit dieser Definition, dass es sich bei Zelda U um eine nahtlos zusammengefügte Welt handelt, kann ich persönlich leben.
Ich für meinen Teil erwarte mir ein Zelda mit einer gewohnt gut durchdachten Story und einer schönen sowie abwechslöungsreichen Welt, die es zu erkunden gibt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was die Open World Thematik betrifft, kann ich mir vorstellen, dass es mehr nicht fest in den Spielablauf reingeskriptete Zusammenkünfte geben könnte – wie etwa NPCs, die ständig in der Spielwelt umherreisen und denen man daher nur zufällig begegnen kann – oder Charaktere, die von einer Stadt zur anderen Reisen.
Ich persönlich bin gespannt auf Neuigkeiten in dieser Hinsicht.
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