grundsätzlich muss man bei der Datenverschlüsselung zwei Arten von Verschlüsselungstools unterscheiden zwischen einer Betriebssystem-Verschlüsselung/Partitionsverschlüsselung und einer Dateiverschlüsselung.
Bei einer Dateiverschlüsselung verschlüsseln Sie Dateien und Ordner, die auf einem Datenträger liegen. Diese Dateien können Sie rechner- und betriebssystemunabhängig auf jedem anderen Gerät, unter dem das Entschülsselungstool lauffähig ist, wieder entschlüsseln- und nach einer Änderung auch wieder beliebig neu verschlüsseln. Eien Dateiverschlüsselung bietet sich an, wenn nur ein geringer Bruchteil der Daten auf einer Datenpartition wirklich vertrauenswürdig ist und es ein totaler Overkill wäre, eine gesamte Datenpartition zu verschlüsseln. DAmit kann man Ressourcen sparen. Desweiteren ist es bei Dateiverschlüsselung möglich, auch bei einem laufenden Systemn, wo die Daten ja unverschlüsselt vorgehalten werden, damit Sie im laufenden Betrieb geleesen und bearbeitet werden können, immer noch einen teil der Daten verschlüsselt zu halten. Bei einem laufenden System wären nämlich grundsätzlich alle Daten durch den derzeit angemeldeten Benutzer lesbar. Wenn Sie jedoch einzelne Dateien extra verschlüsselt haben, muss der derzeit angemeldete Benutzer diese Daten nochmal extra durch ein Passwort entschlüsseln lassen, bevor er mit Ihnen arbeiten kann. Das verschafft zusätzliche sicherheit. Eine Dateiverschlüsselung eignet sich auch dazu, um Dateien im verschlüsselten Zustand zum Download anzubieten und den Usern dann über einen sicheren Weg das Passwort zur Entschlüsselung mitzuteilen.
Bei einer Betriebssystemverschlüsselung werden nicht einzelne Dateien und Ordner, sondern gesamte Datenpartitionen auf einem Datenträger verschlüsselt. Das bedeutet: nicht nur die Daten, sondern auch das darunterliegende Betriebssystem wird verschlüsselt. Das bringt etwas mehr Sicherheit zum preis von Flexiblität. Eine Betriebssystemverschlüsselung schützt Sie davor, dass jemand vertrauenswürdige Daten liest, wenn das System offline ist – also wenn er beispielsweise die festplatte ausbaut, stiehlt und bei seinem eigenen System anschließt. Jetzt werden sie vielleicht sagen: Ja aber wenn die einzelnen vertrauenswürdigen Daten selber verschlüsselt sind, kann er die Dateien doch eh nicht lesen? Ja, das schon. Sie können aber nicht garantieren, dass wenn Sie die Dateien zum bearbetien oder Lesen kurzzeitig entschlüsseln, es keine Kopie dieser Daten im klartext irgendwo auf der Festplatte des Systems gibt. Wenn Sie beispieslweise eine verschlüsselte Word-Datei kurz entschlüsseln, um sie zu bearbeiten, kann es sein, dass von dieser Word-Datei eine Kopie im TEmp-Ordner des Betriebssystems existiert. diese kopie könnte dann ein Angreifer theoretisch lesen, wenn er die Festplatte entwendet.
Dateiverschlüsselung
Dateiverschlüsselung ist für foglendes da: Während Sie ihr betriebssystem nutzen dringt ein Hacker über eine Sicherheitslücke in ihr System ein und liest die dort abgelegten Dateien – oder kopiert sie sich sogar über das Internet. Oder Sie haben eine Malware / einen Trojaner auf dem PC, der Dateien ausliest und analysiert oder an seinen Besitzer versendet. Die Verschlüsselung verhindert, dass der Angreifer oder die malware die datei im kalrtext lesen kann. er hat zwar die Datei, kann jedoch nichts mit den informationen anfangen, da sie verschlüsselt vorliegen.
Damit man die Dateien lesen kann, müssen sie vorher entschlüsselt werden. Das msüsen Sei entweder als nutzer der Dateien vorher manuell machen – oder es geschieht automatisch vom Betriebssystem, wenn Sie die Datei öffnen. Die erste Varainte ist sicherer und verlangt meist die eingabe eines Passwortes. Die zweite Varainte ist zwar bequemer, verlangt jedoch nur, dass ein Zertifikat installiert ist, anstatt die Eingabe eines Passwortes. Zur installation des Zeritfikats braucht man zwar wiederum ein Passwort – ist das Zertifikat jedoch installiert und der Eindringling befindet sich mit dem berechtigten Benutzerkonto bereits auf ihrem Rechner, kann er die Dateien trotzdem lesen.
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