Bildungsfundstück: The Screencasting Handbook

Ein sehr edles Fundstück für Web-Content-Ersteller im Videobereich dürfte das Screencasting-Handbook sein. In diesem seit 2009 existierenden Dokument steht alles Wissenswerte über das Screencasting, welches auf Videoportalen wie Youtube und dedfizierten Screencasting-Dienstleistern wie ShowMeDo zum Trend geworden ist.

Screencasting lässt sich für Ihr Unternehmen sehr vielseitig einsetzen. Sowohl als Infomercial für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung, als auch zum Generieren von Traffic auf Ihren Webauftritten. Im Kundensupport wird Screencasting auch zum Dokumentieren von Standardlösungen für wiederkehrende Kundenprobleme genutzt, und im internen Knowledge Management eines Unternehmens wird es ebenfalls zum Vermitteln und Festhalten von Wissen genutzt. Der Vorteil im Gegensatz zum bloßen textlichen Festhalten von Informationen liegen auf der Hand – der Mensch ist nunmal ein Organismus, der von Natur aus mit Sehen und Hören Informationen aufnimmt, und erst in sekundärer Natur durch das Lesen.

Hier geht es zum Handbook

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Netzfundstück: Best of Game Grumps – The Wind Waker HD Let’s Play

Zurzeit begeistert mich das Remake von The Legend of Zelda – The Wind Waker. Kein Wunder, dass ich da nach passenden Lets Plays gesucht habe, um die Freude an diesem Meisterwerk voll ausschöpfen zu können. Was ich fand, war gleichermaßen verstörend wie historisch: Game Grumps ist ein Let’s Play Channel, und ihr berühmtestes Werk ist das LP zu eben diesem Spiel. Warum, das findet ihr am besten selbst heraus

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Netzfundstück: Bob Ross Remixed – Draw Some Happy Little Clouds

Als alter Bob Ross Fan (gott habe ihn selig) hatte ich letztens wieder Lust auf eine Youtube-Recherche über ihn bekommen. Was sich mir da auftat, war gleichermaßen kurios als auch episch: Sein eigener Remix, der meiner persönlichen Meinung nach sogar ein ziemlich catchiger Ohrwurm sein kann.

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Einfachere Anmeldung an SAP Logon mit Hilfe von SAPSHORTCUT

Viele kennen das Problem, dass es sehr mühsam ist, sich mit SAP Logon / SAP GUI auf multiplen ERP-Systemen anzumelden. Für jedes hat man bestenfalls noch ein anderes Passwort und verwechselt diese auch noch.

Eine einfache lösung für dieses Problem ist eine Verknüpfung auf die sapgui.exe, welche sich standardmäßig unter C:\Program Files (x86)\SAP\FrontEnd\SAPgui befindet. Mit dem Parameter /SHORTCUT kann man ab SAP Logon 6.20 das lästige Anmeldeprozedere verkürzen.

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Sauna-Wissen für Einsteiger

Die Sauna ist in Deutschland schon fast zum Trend geworden, vor allem vom mittleren bis ins ältere Alter erfreuen sich Deutsche dem kollektiven Schwitzen. Schade, dass die jüngere Generation dem Trend noch etwas hinterherhinkt. Doch was steckt hinter diesem Körperkult?

Die Sauna als Gesundheitsquell

Zunächst einmal ist die Sauna für viele Leute ein Zufluchtsort zur Entschleunigung des eigenen Lebens geworden. Ein Ort, an dem man abschalten kann, dem Stress entfliehen kann, sich auf sich selbst besinnen kann. Das Bad in der feuchten Hitze wirkt entspannend und kann auch gut für die Gesundheit sein, wenn man es wirklich macht.

Ja, ist denn saunieren jetzt wirklich gesund? Und warum?

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mit Sudo normalen Linux-Nutzern das Ausführen von Root-Kommandos erlauben.

Es gibt fälle in der Linux-Systemadministration, da ist es nützlich, wenn normale Betriebssystembenutzer bestimmte befehle mit root-Rechten ausführen können, um beispielsweise den Systemadministrator bei banalen afugaben wie etwa dem Zurücksetzen von Passwörtern oder dem Neustarten von Daemons zu unterstützen. Desweiteren ist es gängige Praxis, den SSh-Login für den User root gänzlich zu verbieten und sich auch als Voll-Systemadministrator mit einem gewöhnlichen OS-Benutzer anzumelden und diesen dann nachträglich – ohne das Passwort für den root-User eingeben zu müssen – root-Rechte zu verpassen.
Beide lösungen lassen sich über die Sudo-funktionalität realisieren.

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Public Key Authentication an Ubuntu OpenSSH mit Windows puTTY-Client

Wie funktioniert Public Key Authentication?

Anstatt eines Passwortes verifiziert der Server den Login eines Benuzters über Schlüsselpaare. Es gibt einen privaten Schlüssel und einen öffentlichen Schlüssel. Der öffentliche Schlüssel bleibt bei dem PC, von dem aus ihr euch auf den Server verbinden wollt. Es ist empfohlen, für jeden Rechner einen extra Schlüssel zu haben. Der öffentliche Schlüssel wird aus dem privaten Schlüssel erstellt und wird auf dem Server hinterlegt. der öffentliche Schlüssel ist im Klartext ersichtlich – es ist nicht schlimm, wenn den öffentlichen Schlüssel jemand in die Finger kriegt, denn der Client, also der Teil, der sich zum Server verbinden will, muss in seinen SSH-Client den privaten Schlüssel eingepflegt haben. Der öffentliche Schlüssel bringt einem Angreifer gar nichts, denn dieser Schlüssel liegt nur auf dem Server.

Wenn jetzt im Gegenzug jemand den privaten Schlüssel von euch klaut, dann kann er daraus aber ebenfalls nicht ohne weiteres etwas anfangen. Denn um diesen Schlüssel in seinen eigenen Client einspeisen zu können, muss er wiederum ein Passwort eingeben, mit welchem ihr zuvor euren privaten Schlüssel gesichert habt – der private Schlüssel ist nämlich im Gegensatz zum öffentlichen Schlüssel enkryptet und kann nur mit Hilfe des Passwortes entschlüsselt werden.  Außerdem braucht er das Passwort, um einen öffentlichen Schlüssel zu generieren, was vielleicht nötig ist, wenn dieser noch nicht auf dem Server der Wahl hinterlegt ist.

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Wie man zum Frühaufsteher wird

Lange ausschlafen ist eigentlich ein Luxus, den sich nur wenige Deutsche heutzutage noch leisten können. Doch das, was für andere der Horror ist, ist für manche ein nicht zu erreichender Wunschtraum. Der frühe Vogel fängt den Wurm ist nämlich ein Sprichwort, das heute noch nicht seine Gültigkeit verloren hat.

Warum denn überhaupt früh aufstehen?

Basis für diese Theorie ist die Leistungskurve des Menschen. der Mensch ist von Natur aus ein tagaktives Wesen und danach richtet sich auch seine individuelle Leistungsbereitschaft. Gerät der Körper aus der Bahn und verschläft den halben Tag, hat dies auch Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Ironisch ist jedoch, dass den meisten von uns die leistungsfähigsten Zeiten genommen werden.

  • 8-10 Uhr: Anlaufphase
  • 10-12 Uhr: Höchstleistungsphase
  • 12-14 Uhr: nachlassende Leistungsbereitschaft
  • 14-16 Uhr: ernuete Eröhhung der Leistungsbereitschaft
  • 16-18 Uhr: sinken der Leistungsbereitschaft.

Das spiegelt die typische Arbeitszeit einer Vollzeitkraft wider. Da bleibt häufig wenig Zeit für andere Tätigkeiten. wie häufig fühlen wir uns dann von Alltagsaufgaben wie Haus- und Gartenarbeit, Heimerwerkertätigkeiten, Wartung von Haushaltsgeräten im Anschluss dann so erledigt, dass wir keine Zeit mehr für Dinge haben, die uns eigentlich wirklich im Leben weiterbringen würden? wie etwa Lernen (im Szenario hier: Abendschüler), Sport treiben, oder das Besuchen von Kursen?

Wichtig ist daher, die Zeiten vor und nach der Arbeitszeit ebenfalls effektiv zu nutzen. Viele werden sich jetzt fragen: Was ist denn eigentlich mal mit erholen? das Muss der Mensch schließlich auch. Und meiner Meinung nach ist der Abend, zumindest im späten Verlauf ab etwa 20-21 Uhr, auch genau der perfekte Zeitraum dafür. Für weitere Tätigkeiten wie Sport etc. macht es aber nicht unbedingt Sinn, die Nacht durchzumachen – denn das rächt sich im Anschluss am nächsten morgen. Also ist die einzige möglichkeit, um Zeit freizuschaufeln, das frühe Aufstehen am Morgen. Ich denke die Einsicht ist ziemlich einfach, dass jemand, der um 5 Uhr aufsteht und dann noch 2 Stunden lang Sport treibt oder Hausarbeiten macht und sich dann um 22 Uhr ins Bett legt, seinen Tag insgesamt erfolgreicher verbringen kann als jemand, der um 7 Uhr aufsteht und bis um Mitternacht wach bleibt.

Frühaufstehen – das neue Lebensgefühl

Das Leben wird entschleunigt und man hat Zeit für Rituale. Das habe ich bei mir selber bemerkt. Vor meiner angewohnheit, früh aufzustehen, habe ich ziemlich ungesund gefrühstückt also möglichst schnelle Mahlzeiten wie Müslis oder süße Brötchen in mich reingeschlungen, mich bei der Morgenhygiene auf das Wesentliche konzentriert, und bin dann ins Auto gestürzt.

Seitdem ich früh aufstehe, ist Aufstehen für mich zum Ritual geworden, ich habe mein frühes Morgenhygieneprogramm, bestehend aus Mundhygiene und Rasieren, gleich nach dem Aufstehen und hole mir dann meine Morgenbrötchen. Zu Hause geht es ab in die Sportklamotten.Ich dehne mich erst eine Viertel Stunde dynamisch und statisch vor, starte dann ein 30 Minuten Workout und beende es mit weiteren 30 Minuten Dehnen (ich bin Kampfsportler).

Im Anschluss daran folgt eine weitere Session im badezimmer mit Dusche – zuvor habe ich das Duschen häufig auf den Abend verschoben. Ich schließe ab mit einem ausgiebigen Frühstück mit Tee, frischem Kaffee und  Blattgemüse sowie Kräutern zu meinen Brötchen.  Ich packe mir jetzt Sachen wie Tee, Obst, Nüsse und andere mitbringsel in die Arbeit ein und esse stattdessen nicht mehr in der Kantine, sondern nur noch selbstmitgebrachte Speisen und Getränke. Das hat auch miener Ernährung gut getan. Das alles ist normalerweise eine Routine, die ich ansonstenteilweise gar nicht befolgen könnte und ansonsten zu anderen Teilen an den Abend nach der Arbeit anhängen müsste , wenn ich von der Arbeit müde und geschafft bin und oft habe ich in der Vergangenheit den Sport dann ausfallen lassen, weil ich von der Arbeit noch nicht abschaltne konnte. Seitdem ich meinen Sport auf den Morgen verschoben habe, gehe ich stattdessen richtig entspannt in die Arbeit. Ich weiß, dass ich einen wichtigen Tagespunkt schon einmal abgearbeitet habe, um den ich mich im Anschluss nicht mehr kümmern muss, und mein Körper fühlt sich noch total wohl vom Workout, dem Dehnprogramm und der Dusche kurz davor. Ich bin einfach happy, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl.

Da ich nun so gut in den Tag gestartet bin, fallen mir andere Alltagstätigkeiten wie Einkaufen oder Hausarbeit total leicht. Es ist, als wäre ich in meinem Leben zur Ruhe gekommen, und das alles nur, weil ich so früh aufstehe.

Der Weg ist das Ziel

Um zu einem Frühaufsteher zu werden, braucht man erstmal ein paar Hilfsmittel. Ich zumindest habe das gebraucht. Ich habe mir vorgenommen, beispielsweise um 6 Uhr aufzustehen, und habe mir davor schonmal im 5 Minuten Takt zwei Wecker gestellt. Beim dritten komme ich dann zuverlässig aus der  Kiste. Der Rest geht wie von selbst. Man geht früher ins Bett, und wenn man dann noch auf den Konsum von Koffein zum späten Abend verzichtet und sich vielleicht ein wenig ritualisiert auf das Zubettgehen vorbereitet (beispielsweise indem man sich beruhigende Tees einflößt und auch gedanklich abschaltet), dann wird das irgendwann zu einer ziemlich positiven Angewohnheit.

WQenn Sei grundsätzlich länger Schlaf bruachen und isch wahrscheinlich niemals auf beispielswiese 7 Stunden Schalf gewöhnen können, können Sie eine andere Methode verscuhen, die eigentlich bie schlafstörungen benutzt wird. sie gehen jeden Tag 3 stunden später ins Bett, bis Sie irgendwann die Zeit erreicht haben, damit Sie in Ihrem gewöhnlcihen Schlafpensum zur gewünschten Zeit aufstehen. Wenn sie beispielsweise feststellen, dass Sie grundsätzlich 9 Stunden Schlaf brauchen, machen Sie die nächsten Nächste so lange durch, bis Sie irgendwann um 21 Uhr ins Bett gehen – Sie stehen nun um sechs Uhr auf  – auscgeschlafen. Diese Variante eigent sich natürlich nicht für jedermann. Partner und Lebensgestaltung im Zeitruam der umgewöhnung müssen Mitspielen.

Schlusswort

Ich hoffe, ich konnte euch eine gute Anregung liefern, und vielleicht hilft euch ja dieser kleine Lebenswandel, euer Leben etwas besser auszukosten.

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Sichere und anonyme Bezahlsysteme

In unserer modernen Welt gibt es viele Gelegenheiten, zu denen man anonym bezahlen möchte. Beispielsweise, weil man einen Online-Service nutzen möchte, dem man aber über das Bezahlsystem nicht seine privaten Adress- und Kontodaten mitteilen möchte. Zu diesem Zweck wurden anonyme Bezahlsysteme geschaffen, die wir im folgenden Beitrag einmal durchleuchten werden.
 

Paysafecard

Paysafecard ist der wohl bekannteste Vertreter auf dem Markt. An den Verkaufsstellen, wie beispielweise zahlreichen Tankstellen, erwirbt man gegen Bargeld einen Pin-Code, der einem dann einen Voucher entsprechend des eingezahlten Barwertes auf dem Paysafeportal gutschreibt. Mit diesem Voucher, der sogenannten Paysafecard, kann man dann anonym bei allen Partnern, die diese Bezahlmethode unterstützen, bezahlen – ganz ohne Angabe von persönlichen Daten – zumindest, was den Bezahlvorgang angeht. Gegen eine Datenerhebung des Diensteanbieters bei der Anmeldung kann natürlich auch die Paysafecard nicht schützen.

Ablauf

Beim Kauf eines PIN-Codes steht dieser auf dem Kassenbon drauf. Der Wert dieses Vouchers entspricht dem Betrag, den man beim Kauf des PIN-Codes in bar an der Kasse eingezahlt hat. Meldet man sich dann für einen Dienst an, muss man bei der Bezahlung diesen PIN-Code angeben. Damit wars das dann auch schon.

ukash

ukash funktioniert nach dem ähnlichen Prinzip wie die Paysafecard. Das bezahlmittel macht sogar Schalgzeilen. Software-Kriminelle sollen ukash dazu verwendet haben, um den Opfern Ihres Trojaners ein Zahlungsmittle zur Verfügung zu stellen, mit welchem Sie sich Ihre Daten wieder freikaufen können. In Deutschland wurde ukash zusammen mit Paysafecard sogar eingeschränkt, weil die anonymen Voucher zur Geldwäsche genutzt wurden. Demnach dürfen solche Prepaidkreditkarten nur noch auf Basis des Gesetztes über das Kreditwesen nach §25i nur über 100 € monatlich genutzt werden.

mywirecard

ein weiterer Ableger nach dem Paysafecard-Prinzip. Jedoch wird hier kein Einmal-Voucher gekauft, sondern es ist vorher eine aufladbare Karte im Wert von 10 € zu erstehen, die dann mit bis zu 100 € aufgeladen werden kann. Ob das dann wirklich anonym ist, wage ich persönlich zu bewzeifeln, vor Allem, da die Karte per Handy aufgeladen werden muss (was natürlich mit einer anonymen eingerichteten SIM-karte wieterhin gehen würde).

Nur Österreich: Cash4Web

Zur Vollständigkeit möchte ich für österreichische Leser noch die Cash4Web-Kreditkarten erwähnen, die man in österreichischen Poststellen erwerben kann. Mit dem Prinzip habe ich mich jetzt nicht genau auseinander gesetzt, aber sie schienen ein Blick wert zu sein.

BitPay / BitCoin

BitCoin ist in der online-Welt als digitale Währung in aller Munde. Auch aus investorischer Sicht sind die kleinen Bits recht lukrativ geworden. in SAchen Anonymität ist das Bezahlverfahren BitPay allerdings nicht anonym. Alle Transaktionen werden in einem öffentlich zugänglichen „ewigen Logfile“ gepseichert. Es gibt beispielsweise Analysen zur Anonymität von Bitcoin der TU Darmstadt. Demnach ist es möglich, die IP-Adressen von BitCoin-MNutzern zu ermitteln und verschiedenen Bitcoin-ADressen eines Accounts zusammenführen. Einige Proxy-anbieter wie biepsielswiese JonDoNym behaupten aber, eine anonyme Bezahlung über die Nutzung ihrer Services zu ermöglichen, sodass die IP-Adresse, die beim Bezahlvorgnga über Bitcoin geloggt wird, nicht mit der tatsächlichen des Bezahlenden übereinstimmt. Fraglich ist dies jedoch, weil die IP-Adressen von Anonymisierungsdiensten bei solchen Bezahlanbietern grundsätzlich gesammelt und gesperrt werden. Eine Anleitung gibt es hier. Desweiteren braucht man einen sogenannten Mixing Service, der die Herkunft von Bitcoins vershcleiern soll. Solche mixing Services sind beispielsweise Bitcoin Fog und Blockchain.info. Und man braucht einen Dienst zur Verwlhatung seiner Bitcoin-Brieftasche (eWallet). Dienste dieser Art bieten auch Blockchain und StrongCoin.

Schlusswort

Das sind sämtliche anonymen Bezahlsysteme, die ich im deutschen Raum derzeit aufdecken konnte. Manche Dienste bieten eine bezahlung über SMS, aber dort ist die Anonymität selbst bei einer Prepaid-SIM fraglich. Ich hoffe ich konnte euch einen guten Überblick verschaffen und ihr bleibt in Zukunft bei euren Online-Bezahlvorgängen anonym.

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Anonym in Webdiensten anmelden und surfen

Desöfteren besteht der Wunsch danach, sich anonym bei einem Webservice anzumelden. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: viele Services sind an die Angabe von korrekten Nutzerdaten gebunden! Ein Verstoß gegen diese Richtlinien kann gegebenenfalls zu einer Abmahnung oder zu einem Gerichtsverfahren führen! Gehen Sie also sicher, dass der jeweilige Diensteanbieter auf die Angabe von persönlichen Daten in den AGBs oder in der EULA seiner Dienstleistungen keinen Wert legt.

Der erste Schritt: grundlegende Sicherheit.

Der erste Schritt zum anonymen Anmelden auf einem Webdienst ist eine Workstation mit grundlegender Sicherheit und Privatsphäre, das bedeutet:

  • auf diesem Rechner sind die aktuellen Updates Ihres Betriebssytems aufgespielt
  • es befindet sich ein Antivirenprogramm mit aktuellen Virendefinitionsdaten sowie eine Desktop-Firewall auf dieser Workstation
  • Sie befinden sich bestenfalls in Ihrem Heimnetzwerk und nicht in einem fremden oder gar öffentlichem Netzwerk
  • Sie surfen mit der aktuellsten Version Ihres Webbrowsers. Entweder verfügt der Webbrowser
  • Sie haben auf diesem Desktop noch keine privaten Transaktionen  (Online-Banking, Login in das private E-Mail-konto, ausfüllen von Web-Formularen mit Adressfeld o. Ä.) im Web durchgeführt oder zuvor Ihre privaten Daten auf ALLEN installierten browsern zuverlässig gelöscht. Zuverlässig heißt, sie haben sowohl die interne Löschfunktion des Browsers verwendet, als auch externe Tools wie beispielsweise CCleaner.
  • Neben den gewöhnlichen Browser-Cookies gibt es auch sogenannte Flash-Cookies. Diese können ebenfalls Daten enthalten, die bei der Registrierung zu Ihnen führen könnten. Vergewissern Sie sich mit Tools wie beispielsweise FlashCookieViewer. dass Sie solche Biester nicht mehr drauf haben, und informieren Sie sich im Internet über das manuelle Löschen von Flash Cookies im Browser Ihrer Wahl.
  • Sie geben Passwörter NIEMALS direkt in das Passworteingabefeld ein, sondern verwenden die Kopieren- und Einfügen Funktion und entnehmen die Passwörter von einem Passwortmanager wie KeePass oder einem Online-Passwort-Manager wie LastPass
  • Sie verwenden für wichtige Dienste wie etwa Ihre private E-Mail-Adresse, Ihre Betriebssystem-Login-Daten, Das Online-Banking, das Freischalten Ihres Smartphone-Bildschirms und für Online-Services mit privaten Daten von ihnen (etwa GoogleMail) NIEMALS das gleiche Passwörter. soll heißen: für jeden wichtigen Dienst haben Sie ein anderes Passwort! Auch hier helfen wieder Passwort-Manager wie KeePass
  • Ihre hierbei verwendeten Passwörter entsprehcne einer gewissen Mindestnorm zur Sicherheit. DAs bedeutet, ihre Passwörter sind mindestens 13 Zeichen lang und enthalten sowohl Groß- wie Kleinbuchstaben, als auch Zahlen und Sonderzeichen. Zur Wahl eines solchen Passworts können Sie die Passwort-Generieren-Funktion eines Passwort-managers wie KeePass
  • Ihre Workstation ist vor Fremdzugriff durch Dritte geschützt! Das beinhaltet ein Passwort für den Login im Betriebssystem sowie einen Schutz des Rechners vor Zugriff durch unbekannte Personen (beispielsweise durch einen abgeschlossenen Raum).
  • Sie haben alle wichtigen Daten (Dokumente, Passwörter, E-Mails, Lernunterlagen und -Arbeiten, Urlaubsfotos usw.), die sich auf diesem rechner befinden, bereits schon einmal auf ein externes Medium gesichert, welches sich an einem anderen Ort befindet als die Workstation. Diese Daten sind zweimal vorhanden, das heißt beispielsweise bei Ihnen auf dem Rechenr und auf dem externen Medium oder auf zwei externen Medien.

Wenn Sie diese Schritte befolgen, haben Sie schon einmal einen wesentlichen Grundstein für die anonyme Registrierung gelegt.

2. Schritt: Verwenden Sie einen anderen Browser als üblich!

Obwohl Sie bereits Cookies und andere private Daten gelöscht haben, ist es dennoch möglich, dass man Sie anhand des Browsers, den Sie verwenden, eindeutig identifiziert! Das nennt sich Browserfingerprinting. Es hat sich gezeigt, dass 93% aller webbrowser aufgrund Ihrer Eigenschaften und Eigenheiten eindeutig ein und demselben Nutzer zuzuordnen sind. Speichert eine Website in Ihrer internen Datenbank den Fingerprint Ihres Webbrowsers und teilt Ihn beispielsweise auf Ihre zustimmung in den Nutzungsbestimmungen hin mit Drittinteressenten, können diese ebenfalls Ihre identität anhand Ihres Browser-Fingerprints feststellen. Deswegen gilt die Devise: Nutzen Sie einen anderen Browser mit anderen Einstellungen und anderen Addons, als Sie es sonst immer tun! Das kann beispielsweise ein mobiler Browser für den USB-Stick sein, etwa Firefox Portable (achten Sie hier auf eine aktuelle Version!), oder sie surfen gleich von einem für das anonyme Browsen optimierte Livesystem wie Privatix, c’t Bankix oder den Ubuntu Privacy Remix. Zu diesen Livesystemen wird es später mal ein Posting geben.

3. Schritt: Verschleiern Sie ihre IP-Adresse und Ihre Lokation!

Zwei wichtige Eigenschaften, die auf ihre Identitä und sogar auf Ihren Standort hinweisen lassen, sind Ihre IP-Adresse und das Geocoding Ihres Standorts. Der wichtigste Punkt hierbei ist Ihre IP-Adresse. Da bestimmte internetprovider einen gewissen Pool an IP-Adressen haben und es ersichtlich ist, welcher Verteiler gerade welche IP-Adressen verwendet, kann man grob abschätzen, von wo sie gerade surfen. Das kann schon eine wichtige Information darüber sein, wenn man abgrenzen will, wer sich denn hinter der Anmeldung verbirgt. Desweiteren führt jeder internet-Provider buch darüber, welcher Kunde wann welche IP-Adresse hatte, was ebenfalls zu Ihnen führt, wenn sich jemand bei Ihrem Internet Service Provider danach erkundigen darf.

Die einfachste Methode zur Verschleierung der eigenen IP-Adresse sind sogenannte öffentliche Proxy-Dienste. Diese Dienen als Zwischenvermittler zwischen Ihnen und dem Webservice: Sie schicken dem Proxy-Server eines solchen Dienstes die Nachrichten, die Sie dem Webdienst schicken wollen, und dieser leitet diese dann an den Webdienst weiter. Wenn der Webservice darauf antwortet, meint dieser, er würde mit ihnen reden und dass die Adresse des Proxy-Dienstes zu Ihnen gehört – die natürlich Hinweis auf einen ganz anderen Standort gibt. In Wahrheit antwortet er aber dem Proxy-Dienst, der die Antwort dann an Sie weiterleitet. Ein wichtiges Kriterium dabie ist natürlich, dass der Proxy-Dienst vertrauenswürdig ist, da dieser schließlich theoretisch alles mitliest, was Sie abschicken und empfangen. Vertrauenswürdige Proxyserver unterstüzten daher die Datenübertragung über verschlüsselte Verbindungen, die vom Proxy-Dienst nicht ausgelesen werden können – er leitet die Nachrichten einfach stur weiter, ohne einen Blick darauf werfen zu können.

Empfehlenswerte Proxy-Dienste sind beispielswiese Tor Vidalia, I2P oder JAP. Es gibt aber auch Web-Proxys, die sich als Browseraddon installieren lassen. Dazu gehören beispielsweise HideMyAss oder Stealthy

Das Problem bei diesen Proxy-Diensten

1. Die sind vielen Webservices allgemein hin bekannt. Es gibt Anbieter, die sich spezielle darauf spezialisiert haben, die IP-Adressen dieser Dienste-Anbeiter zu sperren und diese Funktionalitäten dann bei vielen Webdiensten zur Verfügung stellen.

2. Der Dienst, die Sie benutzen, muss Proxy-dienste unterstützen. Nutzen Sie den Dienst über eine Desktop-Anwendung, muss diese eine Funktion zum Eingeben der Proxyeinstellungen besitzen. Nutzen sie ienen Webdienst, nehmen Sie diese einstellungen über den Webbrowser vor und haben daher die Möglichkeit. Dann greift aber wieder das erste Problem.

Wenn ihr Webdienst diese Proxy-Dienste sperrt oder die Desktop-Anwendung dieses Dienstes keinen Proxy-dienst untersützt, bleiben nur noch VPN-dienste übrig. Der Unterschied zum Proxy-Server ist für Sie nicht spürbar, nur ist hier sichergestellt, dass die IP-Adressen dieses Dienstes nicht so leicht gesperrt werden können und dass die IP-Adressen auch für Dienste verschleiert werden können, die keine Proxy-funktion haben.

Es gibt Free-Versionen von VPN-Diensten. Gut Empfehlungen sind beispielsweise Cyberghost VPN oder HotSpot Shield VPN. Das Problem bei solchen  kostenlosen Diensten ist häufig, dass Sie eventuell eine sehr magere Datenübertragungsrate haben oder keine freien Plätze in einem bestimmten IP-Adressbereich sind, sodass die Wahl des Standorts, dem Sie Ihrem Gegenüber vorgaukeln wollen, oft sehr begrenzt ist.

Es gibt natürlich die Alternative, sich im Preisbereich zwischen 1,80 € bis 4,80 € / Monat einen kostenpflichtigen VPN zuzulegen. Das empfiehlt sich aber nur für Poweruser, die regelmäßige auf einen solchen anonymen Zugang zum Internet angewiesen sind. Wenn Sie daran zweifeln, gehören Sie definitiv nicht dazu. Auch hier befinden sich bekannte unter den Top 5 Anbietern. HideMyAss Pro VPN (4,73 € / Monat) kennt man bereits als WebProxy, auch Cyberghost VPN  (4,16 € / Monat) findet sich in der Premium-Variante wieder. Alternativen zu diesen beiden Platzhirschen bieten IPVanish, Hotspot Shield VPN (1,80 € / Monat) im Premium Tarif sowie Hide.me

Neben der IP-Adresse kann man auch über andere Schnittstellen ihren Standort bestimmen. Surfen Sie über ein Gerät mit angebundenem GPS-Empfänger, wie beispielsweise einem Tablet, so deaktivieren Sie diesen, wenn sie den Dienst nutzen. Desweiteren sollten Sie dort die mobilen Daten deaktivieren, um sicherzugehen, dass Sie nur Ihr Heimnetz zur Datenübertragung nutzen.

4. Schritt: Nutzen Sie eine Wegwerf-E-Mail-Adresse

Nutzen sie keine E-mail-Adresse, für die Sie sich vorher registrieren mussten! Es kann schließlich sein, dass Ihr E-Mail-Anbieter irgendwie mit dem Web-Dienst, den Sie nutzen wollen, in Verbindung steht, und Ihr E-Mail-Anbieter nach der anmeldung bestens über Sie bescheid weiß! Außerdem wollen sie auf keinen Fall eine E-Mail-Adresse zur Registrierung verwenden, die Sie noch aktiv nutzen! Schließlich wollen Sie keine ungebetenen Nachrichten erhalten!

Wegwerf-E-Mail-Adressen bekommt man ganz einfach von diversen Anbietern. Man gibt eine zufällige E-Mail-Adresse bei der registrierung an und kann die Registrierungsmail danach in einem öffentlich für alle Nutzer dieser Wegwerf-E-Mail zugänglichen Postkasten abrufen. Verwenden Sie daher kein Passwort, dass Sie bereits nutzen oder über einen längeren Zeitraum für diesen Webservice nutzen wollen, denn eventuell wird es bei der Registrierungsbestätigung noch einmal erwähnt und ist dann für alle sichtbar! Ändern Sie das Passwort sofort nach der Registrierung und löschen wenn möglich die E-Mail nach ihrem Empfang aus dem öffentlichen Posteingang der wegwerf-Mail.

Einige Webservices sind jedoch sehr geschickt darin, solche Wegwerf-E-Mail-Adressen zu sperren. Der Anbieter, der am meistne geht ist 10minutemail.net – da dieser die Domain am Ende austauscht. andernfalls bleibt dann nur, eine sogenannte anonyme E-Mail-Adresse zu verwenden, die mit den oben genannten Sicherheitsschritten und ohne die Angabe von persönlichen Daten registriert wurde.

5. Schritt: Nutzen Sie anonyme Bezahlsysteme

Sollten Sie ein Entgelt für einen Webservice entrichten müssen, so nutzen Sie, wenn möglich, anonyme Bezahlservices. Ich habe hier schonmal einen Post dazu verfasst, der alle eingehenden Fragen beseitigen sollte.

Schlusswort

Ich hoffe, dies war für viele ein einfach nachzuvollziehender Einstieg in das anonyme Surfen und die anonyme Registrierung in einem Webdienst.

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