Kaffee: Ist er gesund?

Ich persönlich zähle ja zu den Kaffeegenießern, nein eher zu den Kaffeejunkies. Dabei darf es Espresso, Crema, Cappucchino, eine leckere Latte oder auch mal die Eisvariante sein – Hauptsache, das zartbittere Heißgetränk stimuliert meine Sinne. Kaffee ist für mich zu Kultur geworden, ein Quell der Inspiration. Auf meinem ganz persönlichen Kaffeeschrein thront der Vollautomat zusammen mit passender Dekoration und Wandbildern von Kaffee – kurz gesagt: ich bin ein Jünger des Bohnentums!

Das Kaffee allerdings nicht immer gesund ist, das wissen wir alle – es ist eben ein Laster – zwar weniger ungesund wie das Rauchen oder regelmäßiger Alkoholkonsum, aber immerhin ein Laster.

Die Dosis macht das Gift – das wusste bereits der gute Paracelsus zu sagen. Denn Kaffee hat – in annehmbaren Mengen konsumiert – durchaus gesundheitsfördernde Wirkungen an sich. So kann das Getränk beispielsweise das Risiko auf Diabetes verringern, er schützt vor Herzinfakrt, Leberkrebs (nur Hinweise auf Schutzfunktion) und Gallenstein.

Kaffe wird anregend auf den Geist, da er die Nebenniere zur Produktion von Adrenalin anregt. dadurch denkt der Körper, dass eine Stresssituation vorliegt und kurbelt daher den gesamten Kreislauf an und steigert die KOnzentration im Körper. Das ebenfalls vermehrt ausgeschüttete Noradrenalin stimuliert das Nervensystem und hilft bei kreativen Tätigkeiten wie Gestalten, Musizieren oder Schreiben. Das kann sich positiv auf Ihre Tätigkeit auswirken, die Sie während dem Genuss von Kaffee ausüben.  Leider ist die Nebenwirkung, dass man nach dem Kick Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit spürt – und der Kick braucht erst 30 Minuten Zeit, um überhaupt spürbar zu sein. Deswegen muss Kaffeekonsum, um seine belebende Wirkung zu spüren, auch zeitlich gut geplant sein. Trinken Sie beispielsweise einen Kaffee eine halbe Stunde vor einem Brainstorming oder einer Präsentation, kann das durchaus anregend auf Ihre Produktivität währenddessen wirken. Ist der Konsum schon länger her, fühlen Sie sich womöglich stattdessen müde und kraftlos. In Verbindung mit Stress kann dies auch zu Kopfschmerzen und Reizbarkeit führen.

 

Zu viel Kaffee kann jedoch hingegen Probleme nach sich ziehen. Neben Bluthochdruck und schlaflosigkeit zählt Kaffee nämlich auch zu den psychoaktiven Substanzen und kann somit auch die Psyche des Menschen beeinflussen. Jedoch sei hier gleich wieder Entwarnung gegeben werden, denn dieser Einfluss ist bei weitem nicht so stark messbar wie bei Alkohol oder Drogen – es sind wohl keine starken körperlichen oder phychischen Folgen bemerkbar. Auch wenn Kaffee dabei immer noch wesentlichen milder wirkt als andere Wirkstoffe wie Nikotin und Alkohol, so ist eine geringe wirksamkeit dennoch nicht abzustreiten. Bei Männern kann nicht nur die Potenz, sondern auch gar die Fruchtbarkeit leiden, wenn Kaffee – vor allem in Verbindung mit Nikotin- und ALkoholkonsum – in Massen konsumiert wird. Schwangere Frauen solltene benfalls vorsichtig mit Kaffee umgehen, da zu viel Koffein beispielsweise die Plazenta frei passieren und in das Blut des Fötus eindringen kann. Das setzt sich auch beim Stillen mit Muttermilch so fort. Bei einer geplanten künstlichen Befruchtung sollte man eine Weile sogar gänzlich auf Kaffee verzichten. Jedoch gibt es zumindest eine Reihe von Studien, die keine negativen Wirkungen für das Risko einer Fehlgeburt oder das Geburtsgewicht eines Babys feststellen konnten. Sie müssne also nicht vollständig auf KAffee verzichten.

Ein weiterer nebeneffekt von zu viel Kaffee ist, dass Sie mehr und mehr davon brauchen. Irgendwann werden ihre nebennieren nämlich von der künstlichen Ausschüttung der Stresshormone überfordert und können so ohne weiteres nicht mehr weiter ausschütten – es sei denn, Sie führen noch mehr koffein zu. So kommt es vielleicht irgendwann zu dem Punkt, wo man seine vier Tassen Kaffee am Morgen braucht, um überhaupt wach zu werden. Jedoch erhöht der Kaffeetrinker Studien zufolge seine Kaffeedosis in der Praxis dann doch nicht. Denn der Hauptgrund scheint wirklich nur das belebende Gefühl des Konsums an sich zu sein und nicht der Koffein-Kick danach. In der Praxis pendelt sich also jeder Kaffeetrinker irgendwann auf sein persönliches Maß ein, so dass man hier nicht wirklich von einer klassischen Drogensucht sprechen kann, bei der die Dosis aufgrund einer zunehmenden Immunität des Körpers ständig erhöht werden muss.

Kaffee bringt auch den Blutzuckerspiegel durcheinander – und macht somit Lust auf etwas Süßes. Deshalb tut Kaffee auch Ihrer Figur nicht gut. Kaffee produziert bekanntlich Adrenalin und das veranlasst unsere Leber dazu, eingelagerten Blutzucker freizusetzen. Dann wird wiederum Insulin freigesetzt, woraufhin der Blutzuckerspiegel unter den Normalwert fällt. Obwohl Kaffee also grundsätzlich das Risiko auf Diabetes reduzieren kann, ist er für Diabetiker selbst, die sich schwer im Griff halten können, eine Last.

Besonders problematisch ist Kaffee in Verbindung mit Nikotin. Der Konsum beider Substanzen gleichzeitig überansprucht die Nebennieren. Schlechte, nährstoffarme Ernährung und nicht genug Trinken belastet die Nebennieren dabei zusätzlich. Koffein kann außerdem die Lust auf andere Stimulantien wie Alkohol, Nikotin, aber auch auf Medikamente beispielsweise, erhöhen.

Doch Keine Panik – Kaffee ist erst bei exzessivem Genuss schädlich. Sie haben sich von allen auf dieser Welt vorhandenen Lastern dieser Welt das harmloseste ausgesucht. wer seinen Körper unter einem permanenten Koffeineinfluss hält, verweilt permanent in einer künstlich herbeigeführten Sterssituation. Folgen können Erschöpfung, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit und Depressionen sein. Wer bereits jetzt bekannte Probleme mit Blothochdruck und Schlaflosigkeit hat, sollte den Kaffeekonsum jedoch herunterfahren. Auch Entzugserschienungen wie Erschöpfung können eintreten. Von dem ständigen inneren Auf und Ab ist Ihr körper auch für den restlichen Tag,. nahcdem Sie den Konsum abgebrochen haben, weil Sei beispielsweise Feierabend haben, ausgezehrt. Sie können Ihren Feierabend nicht mehr genießen, weil Sie übermüdet sind und nur noch auf die Couch oder ins Bett wollen.

Leider mindert Kaffee auch die Ausschüttung des beruhigenden und glücklich machenden Hormons Serotonin. Das kann sich ebenfalls negativ auf Ihren Stresslevel auswirken. Außerdem wird die Funktion von DHEA verringert. Das Hormon ist zuständig für das Funktionieren des kardiovaskulären Systems. Seine Beeinträchtigung kann beispielsweise Auswirkungen auf die Potenz bei Männern haben. Kaffee verbraucht außerdem die im Körper eingelagerten Vitamin-B-Reserven. Es ist umstritten, ob Kaffee für die ERhöhung des Cholesterinspiegels verantwortlich ist. Die Studien fallen hier in beide Richtungen aus.

Freigesprochen wurde Kaffee hingegen von der Anklage, verantwortlich zu sein für Herzrhytmussstörungen, Magenreizungen oder der Schädigung des Herz-Kreislaufsystems. Ganz so schlimm, wie das Internet das schwarze Gold teilweise darstellt, ist es also auch wieder nicht. Eine Untersuchung vn maher als 128 000 Männern und Frauen ergab, dass selbst mehr als sechs Tassen am Tag keine Schäden am Herz-Kreislauf-System verursachten. Außerdem ist es Unsinn, dass Kaffee dem Körper Flüssigkeit raubt. Kaffee wirkt zwar harntreibend, jedoch ist der Flüssigkeitszugewinn beim Konsum überwiegend. Außerdem soll Kaffee nicht längerfristig den Bluthochdruck in die Höhe treiben. Das soll zumindest eine Studie an 155 000 Frauen aussagen. Umstritten ist, ob Kaffee über den Urin zu einer erhöhten kalziumabscheidung führt und daher schädlich für die Knochen sein kann.

Untersuchungen zeigen hingegen, dass Kaffee, entgegen des individuellen Eindrucks, den sein Konsum vermittelt, eher reaktions- und gedankenverlangsamend wirkt. Nur weil das Nervensystem angeregt und Adrenalin ausgeschüttet wird, heißt das nicht, dass der Körper dadurch auch vitaler wird. Denn: die chronische Stimulierung des Nervensystems zehrt den körper alngsam aus.

Kaffee trägt auch zur Übersäuerung bei, weshalb man seinen Konsum auch überdenken sollte.

Wie viel Kaffee ist gesund?

Medizinische Studien belegen, dass die meisten Erwachsenen 400 Milligramm koffeing pro Tag gut vertragen, ohne dasds die Gesundheit leidet. Dabei gilt jedoch zunächst noch abzugrenzen, dass koffein nicht nur über Kaffee aufgenommen wird, sondern allein in der Natur in über 60 verschiedenen Pflanzenarten vorkommt und daher über die alltägliche Ernährung bereits von uns aufgenommen wird. Denn nicht nur Cola, Cocktails und Energy drinks enthatlen Koffeein, sondern auch sämtliche Kakao- und Schokoladenprodukte sowie Eiscreme, Fitnessbooster und Medikamente enthalten es. 50 Gramm Zartbitterschokolade enthalten alleine 40 Milligramm Koeffin, ein schokocroissant hingegen nur 5 Milligramm.

Eine Tasse Kaffee oder eine Latte enthalten zwischen 80 und 120 Milligramm koffein, eine Tasse Espresso 50-60 und grüner sowie schwarzer Tee enthalten 30-60 Milligramm.

Zur Ermittlung des zulässigen koffeinkonsums kann man einen Kalkulator zu Rate ziehen. Deiser bezieht Alter, Körpergewicht und Geschlecht in die Berechnung mit ein und zeigt Ihnen die ganz für Sie individuell zulässige Menge an.

Allgemein spricht man bei mehr als drei normalgroßen Tassen Kaffee am Tag von einem Kofeeinjunkie.

Was mache ich, wenn ich zu viel Kaffee konsumiere?

Wenn Sie für sich nun festgestellt haben, dass Sie zu viel Kaffee – oder auch andere koffeinquellen – zu sich nehmen, sollten Sie STück für Stück den Konsum herunterfahren. Sie werden sich vielleicht die ersten zwei Wochen etwas reizbar und müde fühlen, aber wenn Sie diese Phase durchstehen, sind Sie in der Regel wieder über dem Berg.

Dabei ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig, da Ihre inneren Organe vermehrt Nährstoffe brauchen werden, um den Koffeinentzug zu kompensieren. Verzichten Sie deshalb in dieser Zeit auf Fertiggerichte und vorgekochte Speisen. Kochen Sie wenn möglichst die gesamten zwei Wochen hinweg selbst oder lassen Sie sich bekochen – aber nicht von der Betriebskantine, sondern von einem Restaurant!

Wenn Sie all das kombinieren, sollten Sie es schaffen, von dem Suchtmittel herunterzukommen. Probieren Sie doch als Alternative in Zukunft grünen Tee, kräutertee, Ginseng-Tee und grüne Smoothies

Kaffee ist übrigens gesünder, wenn er gefiltert wird (Kaffee-Filter oder KAffeepad). Denn dann werden Diterpene herausgefiltert, die vorgeshcädigte Blutgefäße belasten können. Das ist aber nur interessant für Menschen mit vorhandenen Herzerkrankungen. Gesunde Menschen können ruhig auch zum Vollautomaten-Kaffee griefen.

Schlusswort

Ich habe hier in diesem Post Wissen aus verschiedenen Quellen zu Kaffee zusammengetragen. Auffällig ist, dass die Infos aus den Magaazinen wie Spiegel und Focus eher zugunsten des Kaffees ausfallen (vielleicht weil hier Interessen an Anzeigenschaltungen potentieller Kaffeehersteller und -händler bestehen), und die Infos von neutralen Gesundheitsquellen eher zugunsten des Verzichts. Mein Fazit ist das des guten alten Paracellsus: Die Dosis macht das Gift. Für mich sind bis zu drei tassen Kaffee am Tag in Ordnung.

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Fitness Gerät Fundstück: Mit dem Beinspreizer den Spagat meistern.

Gerade wenn man aus für die Beinparties sehr anspruchsvollen Sportbereichen kommt, wie beispielsweise Fußball, Inline Skaten, oder begeisterter Läufer ist, fällt es einem sehr schwer, seine Fitness in anderen Sportarten, die sehr auf Flexibilität angewiesen sind, zu übertragen. Denn in Yoga, Kampfsportarten, Gymnastik oder Parkour kommt es neben Kraft und Ausdauer auch auf die Dehnbarkeit der Muskulatur an. Klassische Dehnübungen fühlen sich für Sportler mit sehr kräftiger Muskulatur oft wie ein Tropfen auf dem heißen Stein an, gerade wenn es um Übungen für die Beinmuskulatur geht. Am liebsten würde man sich als Marathonläufer täglich in eine mittelalterliche Rädermaschine einspannen lassen, um endlich mal den Ansatz eines Fortschritts zu spüren.

zumindest ein ähnliches Gefühl kann man mit einem Beinspreizer erreichen. Das Gerät bietet bei einer sitzenden Spagatübung, die hauptsächlich für die Hüftadduktoren gedacht ist, genug Widerstand, um mit Hilfe der Armmuskulatur einen ordentlichen Zug auszuüben, ohne dabei mit den Armen oder mit der Sitzfläche abzurutschen. Die Polster sorgen dabei dafür, dass kein unangenehmer Schmerz an den Gelenken entsteht.

Ich persönlich nutze das Gerät nun seit drei Monaten und konnte bereits eine  erheblichen Fortschritt feststellen. Die Übung zeigte vorher bei mir kaum Wirkung, da ich mich nicht mal ansatzweise nach vorne beugen konnte – der Widerstand der zähen Beinmuskulatur war einfach zu groß.

Hierbei sei allerdings wieder gesagt, dass auch beim Dehnen mit Zusatzgerät die Devise gilt: weniger ist oftmals mehr. Auf gar keinen Fall sollte beim Dehnen unerträglicher Schmerz entstehen.

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Learn Management Systeme für Studenten, Azubis und Schüler – Das Web zum Lernen nutzen

Ganz ehrlich – wer wühlt sich denn im Jahr 2014 noch gerne durch bergeweise Papier und blättert in Schulheften rum? vor allem, wenn man bereits im Erwachsenenalter ist und das Heft eben nicht mehr zur Heftführungsbenotung bei der Lehrkraft abgibt. Gerade Studenten der Informatik oder allgemein mit Technik und den modernen Medien bewanderte Lehrlinge empfinden die Techniken der guten alten Schulzeit mit Eintritt in eine Universität oder in die Berufsausbildung oft veraltet –  und bringen zu einer klassischen Heftführung nicht mehr unbedingt die nötige motivation mit. denn seien wir mal ehrlich: wer wünscht sich nicht eine digitale, besser sortierbare, nach Begriffen durchsuch- und filterbare, nicht von Kaffee durchnässbare, schlecht zu verlierende Ablage für seine Schulnotizen? Kein Wunder, dass immer mehr Studenten und Azubis, aber auch Fachkräfte auf Exkursen und Mitarbeiterschulungen, immer öfter zum Notebook oder Tablet greifen, um Ihre Lernnotizen zu machen.

Alleine das finden einer bestimmten Textstelle, von der man ganz genau weiß, dass man sie einmal notiert hat, ist in handschriftlich gefertigten notizen eine Qual. In digitalen Systemen hat man oft eine Suchfunktion und ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, bestenfalls kann man bestimmte dokumente dann noch mit Tags ausstatten, die zusätzlich zum Inhalt bei der Suche mit in Betracht gezogen werden.

Zudem können die Notizen nicht mehr vergessen werden und lassen sich mit anderen Kameraden teilen. ja, es ist sogar möglich, gemeinsam an den Lernmaterialien zu arbeiten – was der eine aufgeschrieben hat und man selber nicht, kriegt man dann im Gegenzug für ein paar Auszüge aus der eigenen Notiz mit. Das ist doch mal Lernen im Jahr 2014!

Leider lassen sich nicht alle diese Vorteile mit einem Textverarbeitungsdokument wie etwa Microsoft Office Word oder OpenOffice Writer realisieren. Da müssen schon mächtigere Tools heran. Neben Desktopanwendungen wie Scribus, welches sich bis heute in Studentenkreisen großer Beliebtheit erfreut, haben sich mittlerweile Content Management Systeme wie MediaWiki oder WordPress, die eigentlich zur Installation auf einem Webserver irgendwo in der Wolkenstadt des Internets vorgesehen sind, zu einer lukrativen Ablage für Lernstoff gemausert – auf dem lokalen Notebook.

Denn mit diesen Content Management Systemen haben Sie beispielsweise mächtige Formatierungsoptionen. So ist es beispielsweise möglich, mathematische Berechnungen mit Hilfe von LaTeX-Code in Druckschrift darzustellen. Ist das jetzt ein griechisches Lambda oder soll das Dreieck da ein Delta darstellen? diese Fragen gehören der Vergangenheit an, wenn man Druckzeichen verwenden kann – im Gegensatz zu Microsoft Word sind die Möglichkeiten der Darstellung von mathematischen Zeichen in Content management Systemen bereits viel erwachsener – und daher eine Wohltat für jeden Student der technischen Wissenschaften, der mathematische Berechnungen und deren Lösung dokumentieren will.

Da wären wir schon beim nächsten Thema. Mit Hilfe von Content management Systemen können Sie Unterrichtsstoff und Übungsaufgaben ganz einfach voneinander trennen – oder auch nicht, so wie Sie es grade brauchen. Und die Lösung dazu natürlich auch getrennt aufbewahren. Kein lästiges rumgruschen nach Übungsaufgaben mehr im riesigen Leitz-Ordner. oder das Zudecken von Aufgabenlösungen mit einem Buch  oder mit der Hand.

Desweiteren sind die Dokumente durchsuchbar – und zwar nicht nur ein Dokument gleichzeitig, sondern alle Einträge, die Sie jemals getätigt haben, können in einem einzigen Suchschritt durchsucht werden. Und Sie haben außerdem die Möglichkeit, die einzelnen Dokumente mit suchbegriffen auszustatten, die so nicht im Dokument selbst drinstehen.

Außerdem können Sie die Aufzeichnungen so nicht mehr wirklich verlieren oder vergessen. Sie können Sie jederzeit neu ausdrucken, an andere weitergeben, und es spart Zeit beim Durchstöbern.

Heutzutage lernen viele Schüler und STudenten im Internet nach. Was man im Unterricht nicht verstanden hat, wird anschließend gegoogelt. Eine komplizierte mathematische Berechnungstechnik, die der Lehrer in einer halben Stunde Fachchinesisch-Blabla nicht verständlich rüberbringen konnte, wird vielleicht von einem jungen Mathematik-Studenten im Youtube-Video so verständlich dargelegt, dass ein Grundschüler sie verstehen könnte. Gut, wenn man den Link oder gar das gesamte Video in seine Unterrichts-Notizen einbinden kann. „Ach, das hat jemand auf Youtube mal echt gut erklärt. Habs nur leider wieder vergessen. Ach wie hieß denn das Video nochmal?“ Solche Gelegenheiten gehören dank unseres LMS der Vergangenheit an.

Abfotografierte Tafelanschriebe oder eingescannte Handouts lassen sich ebenso leicht in ein solches System integrieren wie auf dem Online-Campus zur Verfügung gestellte PDFs und Screenshots von Artikeln aus dem Web.

Welches Content Management System für welche Lernmethode?

Zunächst einmal gibt es zwei Arten von Lernen: Lineares Lernen und Vernetztes Lernen.

Lineares Lernen brauchen Sie in der Regel, wenn Sie auf einem Gebiet neu sind und eine Schritt-für-Schritt Anleitung brauchen, um etwas zu beherrschen. Etwa wenn Sie gerade ein neues thema beginnen und sich von den Grundlagen langsam vorarbeiten. Ein Buch ist ein gutes Beispiel für lineares Lernen. Sie fangen mit den Grundlagen im ersten Kapitel an und arbeiten sich stück für Stück hoch.

Vernetztes Lernen setzen Sie ein, wenn Sie sich auf einem Gebiet bereits auskennen und nur immer mal wieder Zugriff auf bestimmte informationen brauchen. Ein gutes Beispiel für Vernetztes Lernen ist eine Formelsammlung. Wie und warum man eine bestimmte Formel anwendet, das wissen Sie bereits. Sie brauchen nur noch regelmäßigen Zugriff auf die Formel und müssen daher desöfteren in der formelsammlung nachschlagen. Auch der Duden ist ein gutes Beispiel. Sie wissen bereits, wie man Sätze bildet und die deutsche Grammatik überwiegend richtig einsetzt. Aber manchmal brauchen Sie eben Hilfe bei der Orthographie oder der Zeitenbildung von bestimmten Vokabeln. Deswegen schlagen Sie desöfteren nach.

Für lineares Lernen eigenen sich grundsätzlich Content Management Systeme sehr gut, mit denen man Artikel verfasst. Ein solches ist beispielsweise WordPress, welches Sie hier auf diesem Blog live im Einsatz sehen.

Für vernetztes Lernen eigenen sich am besten Content Management Systeme, die eine Enzyklopädie-ähnliche Struktur aufbauen. Dazu gehört etwa das content management System Mediawiki. Mit ihm können Sie ein Wiki ganz nach dem allbekannten Vorbild Wikipedia aufbauen.

Ich persönlich empfehle den kombinierten Einsatz beider Lernarten. Legen Sie Grundlagen in einer linearen struktur ab und häufig wiederkehrende informationen, die Sie nachschlagen müssen, in einer vernetzten Struktur. Sie können dazu entweder beide Content Management Systeme in Kombination einsetzen, oder auch den linearen Teil der Ablage auf Mediawiki ablegen, was auch zu verringertem Verwaltungsaufwand führt. Sie könnten beispielsweise in einer Kategorie „Mathematik“ den Grundlagenstoff mit Beweisen und Herleitungen speichern und in den Unterkategorien „Übungsaufgaben“, „Lösungen“ und „formeln“ die anderen Daten ablegen. So haben Sie in der Hauptkategorie eine lineare Ablage und unterhalb eine vernetzte Ablage. Ich habe beispielsweise damals, als ich angefangen habe, mein Fachabitur über den Telekolleg Multimedial nachzuholen, einen kompletten linearen Artikel über das Fach Mathematik anzufertigen. Dort habe ich von Anfang an mitgeschrieben. Mein linearer Artikel enthält also Stoff vom einfachen Addieren und Subtrahieren bis zur Kurvendiskussion. Neben diesem linearen Artikel, den ich mittlerweile schon fast als Mathematik-Buch verkaufen könnte, habe ich dann in einer vernetzten Struktur Formeln, Übungsaugaben und Lösungen in einer vernetzten Struktur gesammelt. Möchte ich ein mathematisches Thema wieder verinnerlichen, welches ich schon lange nicht mehr durchgenommen habe, lese ich zuerst das Grundlagen-Kapitel aus meinem linearen Artikel und widme mich dann den Übungsaufgaben aus dem vernetzten Teil. Und ich muss beispielsweise nicht mehr umständlich nach bestimmten Techniken wie beispielsweise der Polynomdivision googeln, wenn ich sie für eine bestimmte Aufgabe brauche, da ich mir von damals bereits eine gute Erklärung in mein System gespeichert habe.

Wie setze ich denn jetzt ein Content Management System zum Lernen ein?

Empfehlenswert ist, dass Ihr das Content Management System nicht auf einem Webserver online hostet – es sei denn, Ihr habt wirklich praktische Erfahrung damit. Ansonsten ist es zu kompliziert und aufwendig. Installiert euch stattdessen einfach XAMPP, ein Webserver-Komplettpaket, welches sich für den lokalen Windows-PC eignet, und installiert das Content Management System dort. Sowohl WordPress als auch Mediawiki sind sehr einfach zu erlernen, wenn man sich ein wenig mit Ihnen beschäftigt und vielleicht die zugehörige Dokumentation zu Rate zieht, wenn man einmal nicht mehr weiter weiß.

Mit Hilfe von Plugins könnt Ihr in diese Content Management Systeme dann Funktionalitäten wie Inhaltsverzeichnisse, LaTeX-Unterstützung, Klapptextfunktion zum Verstecken von Aufgabenlösungen usw. dazuholen.

Natürlich gibt es dennoch ein paar Hürden. Wie beispielsweise soll man denn jetzt mathematische Gleichungen in das CMS einfügen, wenn man kein LaTeX kann oder der Aufwand zu groß ist? Das geht einfacher, als man denkt. mit einem grafischen LaTeX-Formatierungstool wie LyX kann man sehr einfach mit einer grafischen Benutzerfläche mathematische Berechnungen beschreiben und diese dann als LaTeX-Code, PDF oder Bilddatei exportieren. So lassen Sie sich ganz einfach in ein CMS importieren.

Mathematische Graphen und Diagramma kann man beispielsweise durch abfotografieren/Einscannen, Zeichnen am PC über einen Digitizer (ein Zeichentablett, aber wenn dann nur wenn man sowieso eines daheim hat und am besten mit integriertem Bildschirm) oder über Tools wie beispielsweise Function Grapher integrieren.

Es wird in Zukunft noch extra Posts über sinnvolle Tools für Studenten geben, ebenso wie über entsprechende Plugins für die Content Management Systeme. Es wird auch noch extra Guides zu den einzelnen CMS geben.

Schlusswort

Nutzt die Vorteile der digitalen Welt und erstellt euer persönliches Learning Mangement System. So macht Lernen auch viel mehr Spaß. Wenn ich euren Lernalltag bereichert habe, gebt mir doch einen Daumen hoch 😉

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Workout für beruflich Gestresste – kein Training mehr ausfallen lassen

Wenn man Schichtarbeit leistet oder in einem Gehaltsbereich arbeitet, bei dem man nicht mehr pünktlich zum Glockenläuten nach 40 Stunden in der Woche einfach abhauen kann, findet man sich oft in der Miesere wieder, dass oft keine Zeit mehr bleibt für ein ordentliches Workout im Fitness-Studio, einen langen Lauf auf dem Lieblingstrail, einen langen Fahrradausflug oder einen Besuch im nächstgelegenen Yoga-Studio. Das Problem: die Trainingssessions dort dauern zu lange, oder es geht viel Zeit auf dem Weg dorthin verloren, vor allem wenn man durch den Stadtverkehr muss.

Ich werde euch im Folgenden ein paar kurze Prinzipien darlegen, wie Ihr ganz einfach neben dem Arbeitsstress etwas für eure Kraft,eure Ausdauer und eure Flexbilität machen könnt. Dabei lege ich wert darauf, dass ich euch eben keine typischen Fitness-Magazintipps gebe, bei denen von euch verlangt wird Bizeps-Curls mit der Aktentasche zu machen, sondern euch tipps zu geben, mit denen man euch eben nicht komisch anschauen wird.

Möglichkeit 1: Kurze Workouts vor oder nach der Arbeit.

Für Frühaufsteher eignet sich die Option, noch vor dem Weg zur Arbeit ein kurzes Workout zu Hause oder ein paar Meter vor der Haustüre zu machen. Ein gutes Workout besteht dabei aus einer Krafteinheit mit einer Dauer von etwa 15 Minuten. Wechseln Sie dabei täglich die Muskelgruppen und nehmen Sie sich jeden Tag zwei bis drei Gruppen vor. Zwei bis drei Übungen pro Muskelgruppe und jede Übung zwei bis dreimal wiederholen Beispiel: Trizeps und Bauchmuskulatur. Für Trizeps Liegestütze und Dips am Stuhl, für die Bauchmuskulatur Crunches und Reverse Crunches.

Danach tun Sie was für Ihre Ausdauer. schnüren Sie beispielsweise die Laufschuhe und gehen Sie für 15 Minuten Sprinten. 30 Sekunden Sprinten, 15 Sekunden Trabpause. So oft Sie können, maximal 15 mal.

Danach direkt zurück in die Wohnung und entweder den Oberkörper oder Bein- und Hüftpartie dehnen. Fünf bis maximal zehn Dehnübungen. Jede Übung 30 Sekunden bis maximal eine Minute halten. Ergebnis: 1 stunde früher aufgestanden, und das volle Programm durchgezogen. Dieses programm reicht, dass Sie auf lange Sicht Ergebnsise sehen werden. Wenn Sie dann einmal doch mehr Zeit haben sollten um ins Gym gehen zu können, spüren Sie den Morgen nicht mehr und können nochmal eine Extra-Runde einlegen. Und falls es Ihnen zeitlich eben nicht ausgeht: Egal, Sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben! Immerhin haben Sie ja morgens bereits etwas gemacht.

Das gleiche Programm lässt sich übrigens auch direkt nach der Arbeit ausführen, gleich nach dem Heimkommen. Danach können Sie unter die Dusche, sich etwas Kochen und dann gemütlich und ohne schlechtes Gewissen in den Feierabend starten.

Möglichkeit 2: Auf dem Weg von und zur Arbeit trainieren.

diese möglichkeit bietet sich vor allem an, wenn Sie die Möglichkeit haben, in der Arbeit zu duschen und sich umzuziehen. anonsten können Sie aber zumindest den Rückweg von der Arbeit so antreten. Es bieten sich beispielsweise Laufen, Fahrradfahren oder Inline Skaten an. Wenn Sie nur sehr wenig Distanz zu Ihrer Arbeit haben, müssen Sie die intensität erhöhen. Bei großer Distanz sollten Sie überlegen, ob Sie eine Teilstrecke mit Auto oder bahn zurücklegen und den Rest dann mit Sport überbrücken. Sollten Sie einmal unter Zeitdruck geraten, können Sie die Einheit immer noch abbrechen und mit dem Transportmittel weiterfahren. Und das gute an dieser Option: Sie haben zwei Versuche. Wenn Sie morgens nicht früh genug aus dem Bett kommen, können Sie beispielsweise, wenn Sie in einer Fahrgemeinschaft oder mit der Bahn zur Arbeit kommen, den Rückweg immer noch in Laufschuhen antreten.

Möglichkeit 3: Eine kurze Einheit in der Mittagspause

Wenn Sie den Abend vorher für die Arbeit kochen und sich etwas zum Essen von zu Hause mitnehmen, können Sie dies in einer Frühstückspause verzehren und die Mittagspause zum Workout nutzen. Als Location bieten sich nahegelegene Parks oder Sportplätze an. Sie könnten beispielsweise die in der 1. Möglichkeit erwähnten Workouts auf einem Rasen oder auf einer mitgebrachten Matte ausführen – Laufen geht im park, um den Fußballrasen oder auf der Tatambahn des Sportplatzes.

Wenn Sie ein Smartphone besitzen, können Sie sich auch HIIT-Workouts aus Videoportal wie Youtube herunterladen, die keine Geräte brauchen. Gute Channels hierfür sind beispielsweise die Workouts von Hasfit. Sie können aber auch irgendwo Seilspringen, wenn Sie sich eins mitgenommen haben, oder beispielsweise die Workouts von Freeletics auf dem Rasen ausführen.

Sie können sich auch mit anderen kollegen zusammentun und beispielsweise in einer Turnhalle zum Squashen gehen – oder eben auf den Tennisplatz.

Schlusswort

Vielleicht konnte ich dem einen oder anderen eine einleuchtende Idee geben, wir er seinen geliebten Sport in den harten Arbeitsalltag integrieren kann – und einige dadurch ohne schlechtes Gewissen ins Bett schicken. Es würde mich jedenfalls freuen.

 

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