Alles über Kirchenaustritt

Wenn Sie Ihren Glauben nicht mit der institution Kirche vereinen können, oder sich einem anderen Glaubensstil zugewendet fühlen, überlegen sie vielleicht, aus der Kirche auszutreten.

Für mich war der Grund damals, dass ich zum Freidenker geworden bin und den christlichen Glauben abgelegt habe. Der Rest meiner Familie ist jedoch weiterhin katholisch, meine derzeitige Lebensgefährtin evangelisch. Obwohl ich also weiterhin mit dem christlichen Glauben zu tun habe, konnte ich persönlich mich nicht mehr damit identifizeren. Desweiteren lehnte ich diese Religion aufgrund Ihrer engstirnigkeit gegenüber Andersgläubigen ab – wer nicht an den christlichen Gott glaubt, wird von der Gemeinschaft Kirche ausgeschlossen  – und soll gemäß Überlieferung auch nicht ins Paradies kommen – ganz gleich, wie qualitativ hochwertig und fromm er sein vorangegangenes Leben geführt hat. Als Freidenker konnte ich an sowas einfach nicht mehr glauben. Eine mitgliedschaft in der Kirche aus sozialer Hinsicht war ebenfalls für mich nicht mehr sinnvoll, da die Gelder für kirchliche schulen, Kindergärten, krankenhäuser und Altenheime überwiegend aus öffentlichen Mitteln kommen – und eben nicht aus der Kirchensteuer. Stattdessen spende ich jetzt jährlich einen Teilbetrag an institutionen, die mir wirklich zusagen.

Wenn die Kirche wirklich die Kirchensteuer zum Großteil für solche Zwecke verwenden würde, wäre so etwas nicht möglich:

In einem anderen Post werde ich über eventuelle Alternativen zum Bekennen einer Konfession für freidenkende Menschen wie mich aufzeigen. Auch einen Post über institutionen, an die man die gesparte Kirchensteuer spenden kann, werde ich verfassen.

 

Hochzeit

Grundsätzlich ist eine kirchliche Hochzeit, egal ob katholisch oder Evangelisch möglich, wenn nur einer der beiden Ehepartner der jeweiligen Konfession angehört, aber eben nicht, wenn beide konfessionslos sind.

Desweiteren obliegt es dem Pfarrer, abzuwägen, ob er ein Paar mit einem konfessionslosen Teil traut oder nicht. Bekommt der Priester Wind vom Kirchenaustritt, liegt es ihm frei, nein zu sagen. Grundsätzlich muss aber bei einem Pfarrer nicht schon der Traum von der kirchlichen Hochzeit geplatst sein. Es lohnt sich in der Regel, auch in den Kirchen anderer Gemeinden nachzufragen. Heutzutage gibt es gerade viele junge Priester, die sehr offenherzig auf die Welt zugehen und daher in solchen SAchen nicht so eng denken. Grundsätzlich soll es einfacher sein, evangelisch mit einem konfessionslosen Partner zu heiraten als katholisch.

Alternative: Freie Trauungen

Freie Theologen, die nicht unbedingt eine Konfession haben müssen, führen Trauungen im Qualitätsniveau der Kirche gerade bei konfessionslosen Paaren durch. Die Rede wird dabei individuell auf das Ehepaar zugeschnitten und muss nicht unbedingt Elemente aus dem christlichen Glauben enthalten. Auch Gesang und Schmuck gibt es zu dieser Zeremonie – kurzum: es fehlt eigentlich nichts, was man an der Kirche gern haben könnte. Und: Freie Trauungen können an jedem Ort durchgeführt werden. Grüne Hochzeiten sind dabei immer sehr beliebt. Wenn es denn unbedingt eien Kirche sein muss, gibt es sogenannte Eventkirchen, die nicht mehr zur Kirche gehören und dafür für solche Verantaltugnen genutzt werden können.

Passende Angebote finden Sie über eine Google-Suche „Freie Trauungen <Bundesland>“. Desweiteren gibt es ein Portal für freie Theologen, die freie Hochzeiten durchführen können.

Taufe

Wenn Ihr Lebenspartner gläubig ist und daher sein Kind taufen will, reicht das in der Regel aus. Es gibt auch Gründe, warum Lebenspartner, die beide nicht in der Kirche sind, Ihr Kind trotzdem taufen lassen wollen: der christliche Glaube ist nicht an die Zugehörigkeit zur Kirche gebunden, und unabhängig vom Glauben könnte man natürlich de Hintergednaken haben, dass man seinem Kind alle chancen offen halten will. Und da eben nur GEtaufte bestimmte Ämter in der Kirche bekleiden können, liegt da der Gedanke nahe, sein Kind taufen zu lassen. Sie tun Ihrem Kind in dieser hinsicht aber einen Gefallen, wenn Sie es gar nicht taufen lassen.- Hat Ihr Kind später einmal die absicht, ein kirchliches Amt zu bekleiden, kann es sich immer noch taufen lassen. Wollen Sie Ihr Kind aus Gründen von Tradition und glauebn taufen lassen, geht das grundsätzlich auch, wenn beide Elternteile aus der Kirhce ausgetreten sind – dder örtliche Pfarrer muss jedoch zustimmen. Nicht selten verlangt er, dass mindestens ein Elternteil in die Kirche wieder eintritt, da mindestens ein Elternteil den christlichen Glauben an das Kind vermitteln können soll – formal wird das an die mitgliedschaft in der Kirche gebunden. Wenn man logisch argumentieren kann, warum man sein Kind taufen will, selbst aber nicht eintreten will, und der Pfarrer das akzeptiert, steht dem weiter nichts im Weg. Akzeptiert der Pfarrer nicht, wird es schwierig – dann muss man scih eine Alternative suchen. Auch hier gibt es wieder freie Geburtenfeiern oder Namensgebungsfeiern, wie sie genannt werden.

Etwas schlechter sieht es aus, wenn Sie Taufpate werden wollen. in der Regel werden nur kirchenmitglieder als Taufpate zugelassen. Das kommt zwar wieder auf Ihren Pfarrer an, der wird sich allerdings in den meisten Fällen nicht erweichen können.

Ist nur ein Lebenspartner in der Kirhce, ist eine Taufe wiederum selbstverständlich möglich.

Begräbnis und Trauerfeier

Wegen des Begräbnisses müssen Sie sich keine Sorgen machen. Ihnen könnte zwar verweigert werden, auf einem kirchlichen Friedhof bestattet zu werden . Es gibt jedoch gerade im Hinblick auf immer mehr konfessionslose Deutsche auch freie Friedhöfe, die von den Gemeinden oder der Stadt gestellt werden. Desweiteren gibt es oft staat-Kirche-Verträge, die besagen, dass auch konfessionslose auf dem Friedhof bestattet werden können. Solche Verträge gibt es meist in Ermangelung an Alternativen. ebenso dürfen Sie keine kirchliche Trauerfreier erwarten. Auch hier stehen wieder nichtkirchliche Trauerredner zur Verfügung. Bestattungsunternehmen haben hierfür meist eigene Trauerhallen. Aber auch freie Theologoen können eine solche Trauerfeier übernehmen. Es kann sogar sein, dass Sie in den Listen der freien Redner eines Bestattungsunternehmens einen christlichen Pfarrer finden, der auch für nichtkirchenmitglieder eine christliche Trauerfeier hält.

Daneben haben Sie natürlich auch andere Bestattungsoptionen wie beispielsweise eine Urnenbestattung und viele weitere. Entsprechende Alterantiven zeigt unter Anderem die Website bestattungsplanung.de

auf.

Ablauf des austritts

Der austritt aus der Kirche muss bei einer bestimmten institution erklärt werden.

In den Bundeslängern Berlin, Brandenburg, Hessen und nordrhein-Westfalen geht man dafür zum amtsgericht, in allen anderen Bundeslängern zum standesamt. Man weist sich in der Behörde aus und erklärt den Austritt durch Ausfüllen und Unterschreiben einer entsprechenden Erklärung. Die Bescheinigung, welche man dann bekommt und die den Austritt bestätigt, sollte gut auzfgehobenwerden. Bei Verheirateten kann es manchmal nötig werden, zusätzlich zum Ausweis auch die heiratsurkunde und Familienbuch mitzunehmen. Eventuell fällt eine Gebühr von bis zu 50 Euro für den Austritt an.

Anschließend wird die Lohnsteuerkarte berichtigt, so dass keine Kirchensteuer mehr gezahlt werden muss.

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Squirrelmail aufsetzen

In einem früheren Beitrag habe ich aufgezeigt, wie man seinen Kunden ein Webmail-Portal anbieten kann, mit denen Sie die E-mails für Ihre Domain abrufen können. Eine gute Alterantive dazu ist Squirrelmail. Im Folgenden werde ich die installation von Squirrelmail aufzeigen.

Als erstes gilt es, Squirrelmail zu downloaden. das geht entweder auf dem Windows Rechner und anschließendem upload per SCP oder FTP auf den V-Server, oder auf dem VServer direkt, mit wget, einem kommandozeilenbrowser wie w3m oder einen per X11-Forwarding grafisch dargestellten Server wie beispielsweise Konqueror.

Für Squirellmail sind die folgenden Einstellungen in der php.ini empfohlen

  • register_globals off
  • magic_quotes_runtime, magic_quotes_gpc, magic_quotes_sybase off
  • file_uploads on
  • safe_mode off

einen Ordner für Squirrelmail in /var/local/squirrelmail. Dieser ist bewusst auß0erhalb der Reichwiete des apache-Webservers gewählt. Dort erstellen wir die bieden Unterordner data und attach. attach erstellen wir einfach mit mkdir, den ordner data verschieben wir aus dem squirrelmail-verzeichnis.  Mit einem chown -R stellen wir sicher, dass dieses Verzeichnis durch die Gruppe des webserver-users beschreibbar ist. Den Rest des squirrelmail-inhalts verschieben wir in das neue unterverzeichnis /var/local/squirrelmail/www.

Nun müssen wir Seite noch per Apache errreichbar machen. DAs geht über eine Alias-Konfiguration im Apache. Dazue rstellenw ir eine datei squirrelmail.conf im konfiugurationsordner von apache, normlaerweise /etc/apache2/conf.d oder /etcapache2/conf-enabled oder /etc/httpd/conf.d etc.  Folgender inhalt kommt rein:

# Non-SSL host

   <VirtualHost \

    123.123.123.123:80 \

    123.123.123.124:80 \

    123.123.123.125:80 \

    >

    DocumentRoot /var/local/squirrelmail

    ServerName webmail

    ServerAlias webmail.*

    Alias /webmail /var/local/squirrelmail

    <Directory /var/local/squirrelmail>

    php_admin_flag engine on

    php_admin_flag magic_quotes_gpc off

    php_admin_value safe_mode off

    </Directory>

    </Virtualhost>

 

# SSL host

<IfModule mod_ssl.c>

    <VirtualHost \

    123.123.123.123:443 \

    123.123.123.124:443 \

    123.123.123.125:443 \

    >

    DocumentRoot /usr/share/squirrelmail

    ServerName webmail

    ServerAlias webmail.*

    Alias /horde /usr/share/squirrelmail

    SSLEngine on

    SSLVerifyClient none

    SSLCertificateFile /etc/httpd/conf/httpd.pem

    <Directory /usr/share/squirrelmail>

    php_admin_flag engine on

    php_admin_flag magic_quotes_gpc off

    php_admin_value safe_mode off

    </Directory>

    </Virtualhost>

 </IfModule>

Wir restarten den Apache.

Wir können nu Squirrelmail ganz einfach installieren, indem wir im Unterordner config/ die Datei conf.pl ausführen. in der kommandozeile können wir dann die einzlenenen  einstellungen festlegen. Diese stesten wir dann über domain/webmail/src/configtest.php. Damit das geht, müssen wir eventuell in der config.php eine Zeile $allow_remote_configtest; hinzufügen. War der test erfolgreich, können wir usn zum ersten mal einloggen über http://domain/´webmail/

Der Username muss mit der Domainangabe dahinter angegeben werden. Falls ihr einen Fehler beim Login wegen einer default_pre-Datei bekommt, müsst Ihr die Dateien aus dem squirrellmail-Verzeichnis data in den Ordner /var/local/squirrelmail/data verschieben und sie per chown vom apache-user beschreibbar machen.

 

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hardware Tipp: logitech G930

Früher war ich ein absoluter Gegner von Wireless Hardware. die Gefahr einer möglicherweise zu hohen Latenzzeit und auslaufender Batterien haben mich davor abgeschreckt. Heutzutage denke ich anders. Die heutige Technik erlaubt vernachlässigbare Latenzen im Vergleich zum Kabel, die laufenden Kosten halten sich angesichts von per USB wieder aufladbaren Batterien ebenfalls recht niedrig.

Ein wichtiger Kaufgrund für mich war, dass das extrem lange Kabel meines bisherigen Sennheiser-Headsets sich im allgemeinen Tagesbetrieb ständig um das Stuhlbein meines Bürostuhles gewickelt hat. Desweiteren bin ich ständig mit den Rollen des stuhles auf dem Kabel herumgefahren.

Aber auch sonst ist der Komfort eine sWireless Headsets nicht zu verachten: Telefoniere ich mit meiner Freundin, ist es mir möglich, nebenbei im Haus herumzulaufen und sogar etwas zu kochen. Ich bin also nicht fest an den PC gebunden.

Inbetriebnahme

Als allererstes downloadet ihr euch auf www.logitehc.com/support/g930 die notwendig Treibersoftware herunter.

2014-11-27_19h18_03

Es ist zu empfehlen, dass die Software auf dem PC installiert wird, bevor der Wireless Adapter des Headsets zum ersten mal angeschlossen wird. Die installation ist ziemlich straight-forward: Weiter Weiter Fertig stellen.

Danach schließt Ihr am besten die mitgebrachte Ladestation (sieht aus wie eine kleine Kabeltrommel) per USb an den Rechner und in die Ladestation dann den Wireless-Adapter (sieht aus wie ein ganz normaler USB-Stick). von nun an könntet ihr theoretisch eine Wireless Verbindung herstellen.

Das Headset wird über das Micro-USB-Kabel, welches in der Ladestation integriert ist, geladen.

 

Im Gaming Software Center kann man nun erste Einstellungen festlegen. Was mich persönlich stört, ist, dass das Headset die Umgebungsgeräusche so derartig gut rausgefiltert hat, dass ich mich selber beim Schreine erwischt habe, weil ich mich selber nicht mehr so gut gehört habe. Das könnt Ihr beheben, indem Ihr das Hörerlebnis anpasst.

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Dort könnt Ihr den Sidetone-Hörer hochdrehen, um euch selber etwas besser zu hören. Das Problem bei hohem Sideton ist, dass wenn man in einer confi ist, dass man dann immer so ein kleines Rauschen hört. Außerdem kann sich das negativ auswirken, wenn Ihr eine Aufnahme mit angeschaltetem STereoMix macht. Deswegen kann es sein, dass Ihr irgendwann den Sidetone wieder runterdrehen wollt.

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Roundcube aufsetzen

Gerade unerfahrenen Kunden will man desöfteren die Möglichkeit bieten, die E-Mail auf einem Server nicht über einen dedizierten Mailclient wie etwa Thunderbird oder MS outlook, sondern über eine Weboberfläche zu checken. Da bietet es sich an, auf dem Webserver des Kunden Roundcube zu installieren und es mit dem Mailserver zu verbinden, so dass der Kunde über „seine Website“ die E-Mails für die zugehörige Domain abrufen kann.

Als erstes müsst ihr euch Roundcube downloaden. Das könnt ihr entweder mit einem kommandozeilen browser wie w3m oder aber auch über X11-Forwarding mit einem grafischen Browser machen. Alternative: ihr ladet euch das Archiv lokal auf euren Windows-Rechner und schiebt Roundcube im Anschluss per PSCP auf euren Server. oder Ihr ladet euch das Archiv auf den Windows Rechner und schiebt sie per FTP auf euren Webserver.

die Dateien entpacken wir nun aus dem Archiv und laden Sie auf den Webserver. In der Regel wollt ihr es dabei so haben, dass roundcube in einen Unterordner hochgeladen wird. Vergesst nicht, diesem Unterordner per chown dem Apache User oder dem User des Parallels Abonnements zuzuweisen, wenn ihr den Unterordner manuell erstellt.

Das entpacken des Archiv geht mit

tar -xvzf roundcubex-x-x-x.tar.gz -C /webserver-direcotry/unterordner/

Bevor ihr nun die Installation anwerft, braucht Ihr vorher eine extra Datenbank für Roundcube – und am besten für diese Datenbank wiederum einen extra user. Das könnt ihr beispielsweise manuell über die Kommandozeile des DBMS machen oder beispielsweise über PHPMyadmin oder die Abonnementeinstellungen im Parallels Plesk Panel.

Wenn irh damit fertig seid, könnt ihr Roundcube über http://website/roundcubeunterordner/installer roundcube installieren. Klickt auf START INSTALLATION.

Gebt die nötigen Daten ein – ist eigentlich alel selbsterklärend. in der nächsten Seite kön´nt Ihr eure Konfiguratiomn testen. Solltet ihr einen Fehler bezüglich mime types bekommen, ladet ecuh hier die Datei herunter, schiebt Sie in den Hauptordner und legt in der config.inc.php den Pfade zu dieser mime.types in der Variable $config[‚mime_types‘] fest.

Wenn ihr mit der installation fertig seid, löscht noch den Ordner installer aus dem UInterverzeichnis von roundcube und loggt euch über http://domain/roundube-unterordner ein.

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Mailserver Troubleshooting

Grundsätzlich gilt wie immer: Bevor sie irgendein Troubleshooting machen, sollten Sie Ihre Daten sichern und wenn möglich ein Image von Ihrem Server anfertigen, dass Sie notfalls zurückspielen können.

Ich versuche hier Ansätze unabhängig vom installierten Mailserver zu liefern – alos egal ob Sie Postfix oder Qmail am laufen haben und egal, ob Sie die Server selbst installiert haben oder ob sie mit Parallels Plesk mit gekommen sind.

Als erstes sollten Sie die chown- und chmod-Einstellungen in betreffenden Ordnern von Postfix überprüfen. Derartige Ordner sind beispielsweise

  • /var/spool/postfix
  • /var/qmail/
  • /var/spool/postfix/plesk/ – insbesondere die Datei transport
  • /var/qmail/queue

Im Anschluss daran sollten Sie bestimmte Log-Files betrachten. Wichtig dabei sind beispielsweise:

  • Das Log /usr/local/psa/var/log/maillog, falls sie Parallels Plesk installiert haben
  • das Logfile mail.info
  • das syslog

 

Als letzter Ausweg bleibt das Zurücksetzen der Mailservereinstellungen.- Wenn Sie Parallels Plesk haben, geht das beispielsweise über das mchk tool
/usr/local/psa/admin/sbin/mchk -v oder /usr/local/psa/admin/sbin/mchk –with-spam

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Subversion Server aufsetzen

Jeder Webprogrammierer braucht seine eigene Versionskontrolle – isso! Wir werden jetzt einfach mal subversion auf einem Servcer aufsetzen

Als allererstes ist es wichtig, zwei Dinge zu verstehen: Wir müssen als allererstes bisherige Projekte, die wir bisher schonmal erstellt haben, auf den SErver bringen. DAs machen wir in einem anderen Ordner als den, den wir später als subversion repository verwenden werden.

sudo apt-get install subversion

sudo apt-get install websvn

sudo apt-get install libapache2-svn

sudo apt-get install apache2-utils

wir erstellen einen Ordner für unsere Projekte

mkdir /projects/

Wir editieren die Config des Subversion apache Modules

vi /etc/apache2/mods-enabled/dav_svn.conf

und kommentieren dort foglende Zeilen aus

<Location /svn>



DAV svn



SVNPath /var/lib/svn



AuthType Basic

AuthName "subversion Reposiktory"

AuthUserfile /etc/apache2/dav_svn.passwd



<LimitExcept GET PROPFING OPTIONS REPORT>

REquire valid-user

</limitExcept>

</Location>

jetzt restarten wir unseren apache

und wir erstellen ein repository, in welchem später unsere svn-eincheckten files residieren. dazu rbauchen wir erstmal unseren Ordner /var/lib/svn, den wir zuvor als SVN Path konfiguriert haben, und erstellen dann daraufhin ein probe repository, in meinem fall nenne ich es tospage

sudo mkdir /var/lib/svn
snadmin create /var/lib/svn/tospage

sudo chown -R www-data:www-data /var/lib/svn/tospage

sudo service apache2 restart

vi /etc/apache2/dav_svn.passwd

sudo htpasswd -cm /etc/apache2/dav_svn.passwd testuser

Passwort vergeben
vi /var/lib/svn/tospage/conf/svnserve.conf

in diesem File fügen wir die Zeilen hinzu:

anon-access = none

auth-access = write

password-db = passwd

realm = repository tospage

Wichtig: Am Anfang einer jeden Zeile in der Konfiugrationsdatei dürfen keine Leerzeichen sein! die auskommentierten Beispielzeilen haben aber eine Leerzeile, wenn wir die einfach einkommentieren und die Werte dahitner abändern, bekommen wir später Fehler. Die Leerzeichen müssen weg!

Wir erstellen eine Passwortdatei

vi /var/www/vhosts/domain/httpdocs/conf/passwd

Und fügen dort eine Zeile für einen User hinzu

<username> = <passwort>

in euren Ordner /projects/ kopiert ihr jetzt eines eurer Projekte, welches ihr angefangen habt oder anfangen wollt. Ich erstelle in meinem Fall einen Ordner tospage und in diesme Ordner wiederum einen Ordner source. Im Ordner source liegt später der Sourcecode, der nach svn ausgelagert werden soll

mkdir /projects/tospage/source

Wir importieren den Sourcecode der tospage in unser subversion, welches wir irgendwo auf unseren server kopiert haben.

svn import /projects/tospage/source/ file:///var/www/vhosts/domain/httpdocs/tospage

Nun sind die Projektdaten in das Subversion-Repository eingecheckt als REvision 0.Jetzt kofnigurieren wir websvn neu und starten wir den Subversion-Server als Daemon

dpkg-reconfigure websvn

2014-11-28_13h45_08

2014-11-28_13h46_07

2014-11-28_13h47_53

2014-11-28_13h48_05
svnserve -d

Wir wollen natürlich, dass bie jedem neustart der subversion daemon wieder startet. Deswegen legen wir die Datei /etc/init.d/subversion an und befüllen Sie mit folgendem inhalt:

#!/bin/bash



case "$1" in

        start)

                svnserve -d -r /var/www/vhosts/domain/httpdocs/svn

                ;;

        stop)

                killall svnserve

                ;;

        restart)

                $0 stop

                sleep 3

                $0 start

                ;;

esac

das skript mus snoch auführbar gemacht werden

chmod +x /etc/init.d/subversion

Nru weil das skript unter /etc/init.d gespeichert ist, wir de saber noch nicht bei systemstart ausgeführt. Deswegen müssen wir es noch zum systemstart dazufügen

update-rc.d subversion defaults

Jetzt läuft der Server als Daemon und das Projekt tospage ist bereits aufgenommen.

Jetzt sollte der Server bereits funktionieren. Wir testen das gleich aml, indem wir das Projekt in einenbeliebigen Ordner auf dem SErver ausechecken mit

svn co svn://domain/tospage

Das Repository ist jetzt unter dem Namen erreichbar, den wir in der Konfiguration nach dem Stichwort realm eingegeben haben. Dementsprechend können wir das Proejkt, obwohl es sich in Wahrheit unter /var/www/vhosts/domain/httpdoc/svn/tospage befindet, einfach nur unter tospage auschecken

Jetzt brauchen wir für unseren Windows-Desktop einen Client, mit dem wir die entsprechenden Projektdateien auschecken und auf unserem lokalen Rechner bearbetein – und im bearbeiteten Zustand wir einchecken – können. Für Windows empfiehlt sich dazu TortoiseSVN. Einfach downloaden und installieren.

Ich habe auf meinem Desktop einen Ordner C:\Source aufgesetzt. Dort will ich das Projekt tospage nun auschecken. Dazu rechtsklicke ich den Ordner in Windows und wähle TortoisSVN – SVN Checkout und geben dort wie oben bereits erwähnt die URL mit svn:// als Protokoll an.

Nun sollten die Daten auch auf einem fremden Windows-Rechner ausgecheckt werden. Wenn wir die daten jemals wieder einchecken wollen, machen wir in diesem Ordner einen rechtsklick und wählen im kontextmenü SVN commit.

 

 

 

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Einen Vserver absichern

Den SSH Zugang absichern

Die erste Absicherngsmethode ist immer, den Standardport von SSH abzuändern. Das geht über die Konfigurationsdatei in /etc/ssh/sshd_config. Ändern Sie dort den WErt von Port von 22 auf einen Port Ihrer Wahl, der nicht von anderen Diensten belegt wird.

Danach sollten Sie konfigurieren, dass Sie mit einem anderen User als root Befehle auf root-Berechtigungsniveau ausführen können. Das geht mit Hile von sudo.

Danach sollten Sie konfigurieren, dass Sie sich mit diesem User ohne Passworteingabe einloggen können. Je nachdem, welches Betriebssystem Sie zu hause haben, möchten Sie sich von einem Linux Client oder von einem Windows Client aus einloggen.

Am schluss sollten Sie konfigurieren, dass sich der User root selbst nicht mehr per SSH einloggen kann. Das geht wiederum über /etc/ssh/sshd_config. Geben Sie ein

DenyUsers root

Als nächstes wollen wir per E-Mail benachrichtig werden, sobald siche in User per SSH auf unseren server einloggt. Dazu erstellen wir ein ausführbares Skript mit Namen /opt/shell-login.sh mit folgendem Inhalt:

#!/bin/bash

  

echo "Login auf $(hostname) am $(date +%Y-%m-%d) um $(date +%H:%M)"

echo "Benutzer: $USER"

echo

finger

und einem chmod von 755. Damit die e-Mail mit ideser Nachricht erstellt wird, müssen wir die folgende Zeile in die datei /etc/profile eintragen.

/opt/shell-login.sh | mailx -s "SSH Login auf abusemyskill.ddns.net" info@dafrk-blog.com

zu guter letzt installieren wir noch denyhosts. es überwacht das ssh authentication log auf dem system. gibt es nun beispeislweise eine verdächtige anzahl an fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen, blockiert es automatisch die adresse.

eventuell müssen Sie mailx noch über das Paket mailutils sowie finger nachinstallieren. wählen Sie dann, wen Sie gefragt werden,  erstmal „keine konfiguration“ aus.

automatische Systemupdates

Um die sicherheit zu gewährleisten, müssen wir regelmäßig sicherheitsupgrades installieren. Das machen wir über das paket unattended-updates oder über cron.

Lösung über unattended-upgrades

sudo apt-get install unattended-upgrades
sudo dpkg-reconfigure -plow unattended-upgrades

es wird die Datei /etc/apt/apt.conf.d/20auto-upgrades erstellt mit folgendem inhalt

APT::Periodic::Update-Package-Lists "1";

APT::Periodic::Unattended-Upgrade "1";

wenn wir wollen, dass falls nötig das sysdtem nach einem update automatisch neu gestartet wird, dann

 Unattended-Upgrade::Automatic-Reboot "true"

sowie installation von

apt-get install update-notifier-common

desweiteren wird die Datei /etc/apt/apt.conf.d/50unattended-upgrades mit folgendem inhalt angelegt:

// Automatically upgrade packages from these (origin, archive) pairs

Unattended-Upgrade::Allowed-Origins {    

    // ${distro_id} and ${distro_codename} will be automatically expanded

    "${distro_id} stable";

    "${distro_id} ${distro_codename}-security";

    "${distro_id} ${distro_codename}-updates";

//  "${distro_id} ${distro_codename}-proposed-updates";

};



// List of packages to not update

Unattended-Upgrade::Package-Blacklist {

//  "vim";

//  "libc6";

//  "libc6-dev";

//  "libc6-i686";

};



// Send email to this address for problems or packages upgrades

// If empty or unset then no email is sent, make sure that you 

// have a working mail setup on your system. The package 'mailx'

// must be installed or anything that provides /usr/bin/mail.

//Unattended-Upgrade::Mail "root@localhost";



// Do automatic removal of new unused dependencies after the upgrade

// (equivalent to apt-get autoremove)

//Unattended-Upgrade::Remove-Unused-Dependencies "false";



// Automatically reboot *WITHOUT CONFIRMATION* if a 

// the file /var/run/reboot-required is found after the upgrade 

//Unattended-Upgrade::Automatic-Reboot "false";

 

Lösung über cron

Wir erstellen ein Skript, welches wöchentlich ausgeführt werden soll. dazu erstellen wir im Ordner /etc/cron.weekly ein Skript namens apt-security-updates mit folgendem Inhalt:

echo "**************" >> /var/log/apt-security-updates

date >> /var/log/apt-security-updates

aptitude update >> /var/log/apt-security-updates

aptitude safe-upgrade -o Aptitude::Delete-Unused=false --assume-yes --target-release <Leerzeicehn> `lsb_release -cs`-security >> /var/log/apt-security-updates

echo "Security updates (if any) installed"



Führen Sie diese Befehle jetzt einmal manuell aus, um sicherzugehen, dass sie funktionieren. Falls es ein Problem mit dem kommando lsb_release -cs gibt, dann sollten Sie anstatt des Befehls einfach die Ausgabe des Befehls in das skript selbst schreiben

Diese Logdatei, die geschrieben wird, könnte theoreitsch irgendwann zu groß werdne. Deswegen müssen wir sicherstellen, dass sie ausrotiert wird. Das machen wir über logrotate. Wir erstellen dazu die datei /etc/logrotate.d/apt-security-updates mit folgendme inhalt:

/var/log/apt-security-updates {

        rotate 2

        weekly

        size 250k

        compress

        notifempty

}

die Datei muss noch ausführbare gemacht werden

chmod +x /etc/cron.weekly/apt-security-updates

Zusätzlich können in regelmäßigen Abständen manuelle Upgrades gemacht werden über

sudo apt-get update

sudo apt-get upgrade

Darüber werden auch upgrades installiert, die nicht als „sicherhitsupgrade“ eingestuft werden. _dadurch können Sie auch release-wechsel machen. Vor solch einem update sollten Sie jedoch in der Regle ein allumfassendes Backup Ihres Systems machen, da solche Nicht-Secuirty-Updates immer ein Risiko für das system sind. Falls der Server virtualisiert ist, machen Sie einen Snapshot.

zu guter letzt wollen wir uns noch über verfügbare Systemupdates benachrichtigen lassen. Auf Ubuntu geht das mit dem Paket apticron.

Alle nicht benötigten Ports sperren

Mit einer sogenannten Whitelist lassen Sie nur Verbindungen aus dem Internet auf Ports zu, die explizit für Ihren Server gebraucht werden.

Einen super uide zu iptables und über die Basiskonfiguration bietet ihnen mein entsprechender blogpost

Um festzustellen, welche Ports derzeit von Ihren Diensten gebraucht werden, nutzen Sie den Befehle

 netstat -an | egrep 'Proto|LISTEN'

 

Zum Schluss checken wir nochmal mit

netstat -tupan

netstat -tulp

sowie mit

nmap -p <IP-Adresse der Netzwerkschnittstelle>

nmap -sU <IP-Adresse>

nmap -sT

#beispiel

nmap -p 127.0.0.1

nmap -p 192.168.2.20

nmap -p 80.37.56.23

nmap -sS -v -O ip.address.on.network

#selbiges mit nmap -sU

ob noch irgendwelche unerwünschten Ports offen sind.

um die services zu deaktivieren, geben Sie ein:

service <servicename> stop

chkconfig <servicename> off

Hinweis: Unter einigen Linux-distributionen gibt es Ports, die standardmäßig offen sind, aber in der regel nicht gebraucht werden. Solche ports sind beispielsweise

  • RPCBind 111. Muss zwar im lokalen netzwerk angeboten werden, muss aber nicht nach außen in das öffentliche netzwerk online sein.
  • cups

Nicht genötige Dienste schließen / deinstallieren

auf einem Server laufen häufig Dienste, die in der Standardinstallation einer Linux-Distribution mitgeliefert werden, auf diesem jedoch nicht gebraucht werden. Solche Dienste sind beispielsweise

  • cupsd auf Port TCP/631. Wenn Sie keinen Druckserver betreiben, sollten Sie den dienst deaktivieren.
service cups status

service cups stop

service cups status

chkconfig --list cups

update-rc.d cups disable

update-rc.d cups remove

falls das nicht funktioniert, müssen Sie den Service über die cups-config-datei deatkiivieren.

 einige erweiterte Netzwerksicherheit

es ist empfehlenswert, den Hostnamen der maschine abzuändern, wenn er bisher noch auf dem Standard-Hostnamen sitzt.

Bearbeiten Sie dazu, falls vorhanden, zunächst die Datei /etc/sysconfig/network und ändern dort den Parameter HOSTNAME. Dort können sie, falls sie ken IPv6 verwenden, auch gleich den Paramter NETWORKING_IPV6 auf no setzen.

Dann ändern Sei den Hostnamen noch in der Datei /etc/hostname, in der /etc/hosts beim Eintrag für die loopback-Adresse 127.0.0.1 und ganz am Schluss über de kommandozeilen Befehl

hostname <neuer hostname>

Falls Sie eine Top Level Domain oder zumindest einen DynDNS-hostnamen verwenden, sollten Sie hostnamen auf den Hostnamen ändern, den sie dort festlegen wollen. Wenn Sie beispielsweise ein DynDns auf den namen meinblog.dyndns.org haben, dann ändern Sie den hostnamen auf meinblog.

Wenn Sie ganz sicher kein IPv6 brauchen, können Sie IPv6 ganz einfach deaktivieren, indem Sie die beiden Dateien /etc/modprobe.conf und /etc/sysconfig/network bearbeiten. in erstere Datei geben Sie ein install ipv6 /bin/true, in die letzetere aktualisieren Sie  hinein

NETWORKING_IPV6=no

IPV6INIT=no

und starten das sytem neu.

Wenn Sie außerdem sicher sind, dass dieser Linux Server nicht als Firewall oder Gateway genutzt wird, um IP-Netzwerkverkehr zwsicehn verschiedenen netzwerken zu steuern und Achtung: dieser Server nie als VPN-Server fungieren wird, dann können Sie in der Datei /etc/sysctl.conf foglende Zeilen hinzufügen:

net.ipv4.ip_forward = 0

net.ipv4.conf.all.send_redirects = 0

net.ipv4.conf.default.send_redirects = 0

net.ipv4.tcp_max_syn_backlog = 1280

net.ipv4.conf.all.accept_source_route = 0

net.ipv4.conf.all.accept_redirects = 0

net.ipv4.conf.all.secure_redirects = 0

net.ipv4.conf.all.log_martians = 1

net.ipv4.conf.default.accept-source_route = 0

net.ipv4.conf.default.accept_redirects = 0

net.ipv4.conf.default.secure_redirects = 0

net.ipv4.icmp_echo_ignore_boradcasts = 1

net.ipv4.icmp_ignore_bogus_error_messages = 1

net.ipv4.tcp.syncookies = 1

net.ipv4.conf.all.rp_filter =  1

net.ipv4.conf.all.rp_filter =  1

net.ipv4.conf.default.rp_filter = 1

net.ipv4.tcp_timestamps = 0

TCP Wrapper

TCP wrapper können eine schnelle und einfache methode darstellen um Zugriff auf mit ihnen verbundene Applikationen zu erhalten. Solche Applikationen sind beispielsweise sshd, ftp und portmap. Je nachdem, mit welchen Tools Sie TCP Wrapper bnenutzen können, können Sie alle anderen Applikationen aussperren. Das folgende beispiel blockt alle Appliaktionen außer den SSHd

echo "ALL:ALL" >> /etc/hosts.deny

echo "sshd:ALL" >> /etc/hosts.allow

Nehmen wir jetzt einmal an, Sie durchstöbern mal eines ihrer Logs ioder bekommen von einem der oben geannnten Skripte eine e-Mail geschickt, dass ein Loginversuch, ein Verbindungsaubfau o. Ä. von einer bestimmten Ip-Adresse geblockt wurde.

Was sie jetzt tun können, ist, einen reverse lookup auf diese Ip-.Adresse über http://mxtoolbox.com/ReverseLookup.aspx vorzunehmen. Eventuell erhalten Sie einen Hostname zu dieser IP-Adresse. Handelt es sich um einen Server, bleibt die Ip-Adresse vermutlich immer statisch. sie können dann diesen expliziten Host in die hosts.deny hinzufügen und damit Verbindungen von diesem Host künftig nicht mehr zulassen. Desweiteren können sie eine iptables-Regel festlegen, die Verbindungen von diesem Host abweist.

iptables -I INPUT <position> -s <ip-adresse>/255.255.255.255 -j DROP

Wenn Sie keinen Hostname bekommen, können Sie zumindest noch schuaen, welchem Internet Service Provider oder welchem Unternehmen diese IP-Adresse gehört. Wenn Sie sicher sind, dass Kunden von einem russischen ISP beispielsweise nichts auf ihrer in deutscher Sprache geschriebenen Seite zu suchen haben, können sie schauen, welche Ip-Adressen in deren Pool sind – und diese range dann theoretisch sperren. Meistens ist dies aber overkill und Sei sollten sich in solchen Fällen auf das an anderer Stelle vorgeschlagene fail2ban verlassen.

Was Sie jedoch auf jeden fall machen können, sit , dass Sie Verbindungsversuche von einer einzelnen IP oder von einer IP-Range loggen lassen können. dazu fügen Sie in die hosts.deny folgende Zeile

ALL : <ip-adresse oder ip-netz> : spawn /bin/echo `date` %c %d >> /var/log/intruder_alert

Sie können zusätzlich zu den Logs, die Sie über iptables anlegen lassen, außerdem Logs über TCP wrappers für Verbindungsversuche auf kritische Services anlegen lassen. Beispieslweise könnten Sie Verbindungsversuche auf den port 23 (Telnet) loggen lassen, idnem sie folgende Zeile in die hosts.deny eintragen:

in.telnetd : ALL : severity emerg

vermehrte sicherheit mit xinet.d

xinet.d ist ein Superserver. Das heißt, es handelt sich hier um einen Daemon, der andere daemons steuern soll.

Daemons von beispielsweise Webservern oder FTP-Servern sind in der regel gut darin, ihren Job zu tun: Nämlich einen  entsprechenden Dienst bereitzustellen. Das problem dabei: diese Dienste haben in der Regel viele nützliche Funktionen nicht integriert. solche sinnvollen Funktionen wären beispielweise

  • einen Dienst zeitgesteuert zur Verfügung zu stellen. Nehmen wir einmal an, sie hosten einen FTP-Server für eine community und Sie können sicher sein (oder haben aus der auswertung von Logs erfahren), dass nach 23 Uhr kein User der community den FTP-Server mehr benutzt. Das heißt von 23 Uhr bis beispielsweise 07 Uhr morgens läuft der server umsonst und frisst einerseits unnötig Performance und Strom und andererseits stellt er in dieser Zeit eine unnötige mögliche sicherheitslücke dar, da Sie evtl. schlafen und nicht auf Attacken reagieren können. Daher wäre es beispieslweise sinnvoll, den Server in diesen Zeiten abzuschalten
  • einen Dienst nur auf Anfrage zur Verfügung stellen. Manchmal macht es Sinn, einen Serverdienst nur auf Anfrage zur Verfügugn zu stellen, also wenn ein User eine konkrete verbindung zu diesem Serverdienst aufbaut. Denn ohne Anfrage läuft der Serverdienst sinnlos im hintergrund und stellt einen unnötigen Performance- und Stromfreser sowei eine unnötige Sicherheitslücke dar. Es wäre sinnvoll, zu warten, bis ein User eine Verbindung zum Port des Daemons aufbaut und dann SErver kurzfrisitg zu straten. Nachdem die Verbindung getrennt wurde und eine gewisse Zeitspanne nach der trennung keine neue Anfrage mehr kommt, wird der Daemon wieder gestoppt.
  • bestimmte IP-Adressen, Hostnamen und Verbindungsanfragen zu blocken. Wenn Sie beispieslweise wissen, dass ihr Server immer wieder von ein und dersleben IP-Adresse angegriffen wird, wäre es sinnvoll, dass der Daemon bereits eien Möglichkeit bietet, Verbindungsanfragen davon zu blockieren.
  • Daemon-seitiges Logging. Es wäre cool, wenn der Serverdienst selbst bereits dazu in der Lage ist, Verbindungsanfragen auf seine Diesnte zu loggen, um somit eine Möglichkeit zum Nachvollziehen von möglichen Angriffen oder zum Verhalten von Usern zu ermöglichen.
  • Verteidigungsmechanismen gegen Denial of Service Attacken und Portscans. Viele Server Daemons sind nicht dazu in der Lage, anhand von Verhaltensmustern von Client-Anfragen auf die dienste des Daemons zu erkennen, ob es sich um eine ernstgemeinte anfrage oder um eine sinnlose Denial of Service Attacke oder etwa einen Portscan handelt.

Immer, wenn Dienste solche nützlichen Funktionen nicht bieten, kommt ein superserver ins Spiel. Der superserver ist sozusagen dann das Fundament, auf dem die eigentlichen Daemons gestartet und gestoppt werden. die eigentlichen Daemons werden vom superserver gewartet und verwaltet. Dabei bietet er die oben aufgeführten begehrenswerten Funktionen, obwohl die eigentlichen Daemons diese von Hause aus nicht bieten.

Der xinet.d ist eine sichere Weiterentwicklung des inet.d. Der Vorgänger inet.d sollte generell nicht mehr genutzt werden.

Konfiguriert wird der xinet.d über die datei /etc/xinetd.conf. Diese wird eingeteilt in eine default-Sektion, die standardmäßig für die mit dem xinet.d kontrollierten Daemons gitl, und Sektionen für bestimmte Daemons, die enie davon abweichende Konfiugration bekommen sollen. gängige Praxis ist es jedoch, anstelle einer neuen Sektion in der /etc/xinetd.conf eine Datei im ordner /etc/xinetd.d für einen bestimmten Dienst aufzumachen und diese Datei dann über include in die Hauptkonfiguration einzubinden.

Nach einer Konfigurationsänderung muss der xinet.d nicht neu gestartet werden. Er kann seine Konfiguration dynamisch neu einlesen über

/etc/init.d/xinetd reload

Ein sinnvoller defaults-Block in der xinetd.conf wäre beispielsweise

defaults

{

        # Was geloggt werden soll:

        log_type = SYSLOG daemon

log_type FILE /var/log/xinetd.log

        log_on_success = HOST PID EXIT DURATION

        log_on_failure = HOST USERID

instances = 25

        # Pro Client max. 5 parallele Verbindungen zu jedem Service:

        per_source  = 5

}

die direktive log_type legt fest, wohin xinet.d Zugriff auf seine Daemons protofokollieren soll. Wir wählen SYSLOG – damit könnten wir nicht nur in eine log-Datei, sondern auch in eine syslog-facility loggen lassen. Für den fangn reicht uns aber eine Datei, die wir mit log_type FILE angeben.

Mit log_on_success legen wir dann fest, welche informationen bei einem erfolgreichen Verbindungsaufbau protokolliert werden sollen. Das Beispiel loggt die prozess-ID des gestarteten serve-rprozesses, die IP des zugreifenden clients und en Statuscode nach Beenden des servers sowie die dauer der vebridnung.

mit log_on_failure legen wir fest, wa sbei einem geschieterten Verbidnugnsversuch protkolliert wird. Neben der IP wird auch versucht, eien Ident-abfrage nahc dem benutzer zu machen. Bei Erfolg wird die entfernte Benutzer-ID angegeben.

Mit der Direktive instances ist es möglich, festzulegen, wie viele Serverprozess-Instanzen ein Dienst gleichzeitig laufen lassen kann. Das ist sinnvoll bei Serverprozessen, die für jede Verbindung eine extra Serverprozessinstanz aufbauen. Das können Sie überprüfen, indem sie sich mit mehr als einer vebrindung auf einen der Serverprozesse verbinden und beim hinzukommen einer weiteren Verbindung über ps -ef prüfen, ob ein prozess hinzugekommen ist oder nicht.

die per_soruce einstellungen hilft z. B. ein wenig, eine denial of service attacke abzuwehren, indem nicht mehr so viele aprallele verbidnungen von der selben IP auf einem service sein können.So eine Einstellung macht natürlich beispielsweise auf einem Webserver wenig sinn,wenn mehr als 5 user gleihczeitig online sein sollen. Sollten Sie den Web-Daemon über den xinet.d steuern, müssen sie hier entsprechend eine abweichende einstellung konfigurieren.

Wenn Sie sich dazu entschieden hbaen, für die Services, die per xinet.d verwaltet werden sollen, Serviceblöcke in die hauptkonfiguration zu zu schreiben, müssen Sie diesen in diesem Format erstellen:

service <name>

{

        socket_type = stream

        protocol    = tcp

        port        = 3000

        type        = UNLISTED

        wait        = no

        user        = nobody

        server      = /bin/echo

        server_args = Hallo Welt! 

disabled = yes

}



#Beispiel

service finger

{

        socket_type = stream

        protocol    = tcp

        wait        = no

        user        = nobody

        server      = /usr/sbin/in.fingerd

}

der name, den Sie für den Service eingeben müssen, ist der name, der in der datei /etc/services steht. Wenn es einen Dienst sowohl über UDP als auch über TCP gibt und Sie beide varianten verwalten wollen, brauchen sie auch zwei Blöcke mit einem jeweils anderen protocol-Parameter.

Mit der option disabled = yes können Sie einstellen, dass ein Service von xinet.d nicht gestartet werden soll, auch wenn man den Befehl dazu eingibt

die Option interface gibt an, auf welcher Schnittstelle der Dienst lauschen soll. somit könnte man beispielsweise sensible Dienste auf das interne Interface eines Routers beschränken, sodass von außen nicht darauf zugegriffen werden kann.

Mit der option id können Sie zwei ansonsten gleichnamige Serviceblöcke unterschieden – beispeislweise wenn Sie einen Serviecblock für UDp und einen für TCP erstellt hbaen, vergbene Sie in den zwei SErviceblöcken einfach die IDs

#serviceblock TCP

id <servicename>-stream

#serviceblcok UDP

id <servicename>-dgram

Mit der option only_form haben Sie die möglichkeit, nur bestimmten Hosts den Zugriff auf den SErvice zuzulassen. no_access verweigert hingegen den Zugriff. Findet sich ein Host in beiden Optionen, gilt die spezifischere. die Angaben können dabei folgendermaßen aussehen:

only_from 192.168.1.1 192.168.1.0/24 jesus.de

no_access gully.to 192.168.1.254

Die Option no_access macht noch mehr sinn, wenn man mit ihr hosts vebrietet, welche eine Portscan-Attacke auf das System ausführen. Diese Hosts kann man vom xinetd erkennen lassen. Dazu bietet der xinet.d die option SENSOR. dieser springt an, sobald eine Verbindung auf diesen port aufgbeaut wird. Es macht daher nur Sinn, SENSOR auf einen Service anzuwenden, den man von Haus aus nicht nutzen möchte. Dabei beitet sich das Protookoll telnet an, da viele automatiiserte Portscan-Attacken erstmal den telnet-Port probieren, da dieser Dienst in der Regel das schwächste Glied in einer Serverkonfiguration ist. Deswegen geben wir in einem SErviceblock für den telnet Dienst ein:

telnet {

flags = SENSOR

deny_time = 30

disable = no

}

Das ganez funktioniert so: Der Angreifer ist ein Cracker, der ein automatisches Skript füpr seine Angriffe benutzt. DAs Skript sieht zuerst nach, welche Diesnte auf dem System laufen, und führt dann für einen Dienst, für den es eine Sicherheitslücke ist, ein automatisches Skript aus, das diese Lücke ausnutzt. Durch die obige Einstellung suggerieren wir dem Angreifer, dass wir auf unserem System den telnet-Dienst laufen haben. Der angreifer wird dadurch fehlgeleitet, da dieser dann versucht, das telnet-Skript gegen unseren Server auszufürehn. das SENSOR-Flag sorgt dafür, dass die weiter uten stehenden Einstellungen aktiviert werden, sobald eine Verindung auf den telnet-Port eingeht. die Einstellung deny_time sorgt erstmal dafür, dass für die nächstne 30 Minuten keine weiteren Verbindungen vom angreifenden Host auf diesen telnet-Port möglich sind. Das ist an sich noch nichts spekakuläres, da ein Portscan die Ports in der regel sowieso nur einmalig abgreifen will – es verhindert aber die Ausführung des gegnerischen telnet-Skritps gegen diesen Port. der xinet.d legt dann einen Eintrag in unserenserver-Logs an, welcher die KIp-Adrese des hosts beinahltet, der uns attackieren wollte.

Mit der option access_times können sie festlegen, zu welchen uhrzeiten der Service den Benutzern offen stehen soll. Außerhalb der zeit kann auf den SErivce nicht zugegriffen werden

access_times 07:00-19:00

außerdem gibt es noch ein poaar sinnvolle Paramter zur einschränkung von Ressourcen

  • cps <nzahl der verbindungen > <wartezeit> – beschränkt die Rate der eingehenden Verbidnungen. Anzahl der verindungen regelt, wie viele Vebridnungen pro Sekunde gehandled werden können. Wenn die Rate der eingehenden Verbidnugnen höher ist, wird der service temporär deaktiviert. Die Zeit der Deaktivierung wird dahinter angegeben.
  • instances – kennen Sie bereits. Anzahl der gesamten gleichzeitigen Vebridnugenna uf einen SErvice, die erlaubt sind.
  • per_source – kennen sie. anzhal der vebridnugnen, die pro host elraubt sind.
  • rlimit_as = <zahl>[K|M]  gibt die Menge an Arbeitsspeicher an, den ein Service in Kilobyte oder megabyte belegen kann.
  • rlimit_cpu = <nummer> gibt in sekunden die Menge an Zeit ein, die ein Service von der CPU auf einmal beanspruchen kann.

Diese oben geannnten Parameter können – clever gewählt – eine Denial of Service Attacke verhindern. Schlecht gewählt können Sie jedoch den Service oder das ganze System lahm legen.

Ports eventuell lokal horchen lassen

Einige ports auf Ihrem System sind offen, müssen aber in der regel nur intern über den Loopback-Adapter aufgerufen werden. Beispiel: sie haben eine Website, beispieslweise eine webbasierte monitoring-Lösung, installiert, die auf Port 80 lauscht. Wenn sie in der port-konfiguration von apache nachsehen, werdden sie allerdings feststellen, dass der Service auf Port 80 für alle IP-Adressen lauscht. Das können sie ändern

sudo vi etc/apache2/ports.conf

Listen 127.0.0.1:80

Jetzt horcht der Apache nur noch auf Port, wenn die Verbindungsanfrage vom Loopback-Adapter kommt. Aus dem Interent ist nun keine Verbindung mehr auf diesen Port möglich.

Ähnlcihe Konfigurationen können Sie auch auf anderen Ports vornehmen, die Sie nur lokal brauchen.

In den meisten Fällen brauchen Sie auf ihrem server auch kein Wirless. Deswegen werden wir im Foglenden alle Wireless-Treiber deaktiiveren. Dazu könnten wir theoretisch durch die inahtle von /lib/modules für dena ktuellen ekrnel gehen und alle Wireless Treiber löschen. Das ist jedoch keine permanente lösung, da die Treiber in einer neuen Kernelversionw eider vorahdnen sidn. Statdessen machen wir eine kleine Schleife über eine Blacklist in /etc/modprobe.d

for i in $(find /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/net/wireless -name "*.ko" -type f) ; do echo blacklist $i >> /etc/modprobe.d/blacklist-wireless ; done

netfilter regeln

arp tabellen einträge

txqueuelen, mtu

icmp replies, icmp redirects

ECN

slow-start

nichtgenutzte ports deaktivieren

scannen Sie nach schwachen Passwörtern

mit dem Tool „John the Ripper“ können Sie nach schwachen Passwörtern auf ihrem System suchen.

nicht benötigte Software deinstallieren

Die installierte software, die sie auf Ihrem System installiert haben, können Sie sich mit den verschiedenen Paketmanangern anzeigen lassen – abhängig davon, welchen Sie benutzen, müssen Sie dazu einige der folgenden kommandos eingeben

yum list installed

yum grpulist

rpm -aa | sort

dpkg -list

dpkg -l

dpkg-query -W -f='${PackageSpec}\t${version}\t${Description}\n'

dpkg --get-selections | grep -v deinstall

aptitude search '~i!~M'



( zcat $( ls -tr /var/log/apt/history.log*.gz ) ; cat /var/log/apt/history.log ) | egrep '^(Start-Date:|Commandline:)' | grep -v aptdaemon | egrep '^Commandline:'



das entfernen geht dann je nachdem folgendermaßen:

yum erase <paketname>

apt-get remove <paketname>

desweiteren solltet ihr unter ps -ef und evtl. mit

rpm -qfi <pfad zum fraglichen prozess-binary>

schauen, welche Prozesse / Daemons laufen und ob ihr wirklich alle davon braucht.

das entfernen geht, wie oben schonmal gezeigt, über

service <servicename> stop

chkconfig <servicename> off

Häufig nicht benötigte Services sind beispielsweise

  • X-Windows
    yum groupremove „X Window System“
    editieren Sie außerdem die Datei /etc/inittab und setzen Sie das Runlevel auf 3. Somit steht auf gar keinen Fall eine grafische oberfläche zur Verfügung.

Sicherheit durch ordentliche Partitionierung#

Es ist ebenfalls der Sicherheit des systems zuträglich, wenn Sie die Systemdateien von Userdateien trennen, indem sie das System rodentlich partitionieren. Ein guter Partitionierungsplan ist beispielsweise, extra Partitionen für die folgenden Mountpoints einzurichten

  • /boot
  • /usr defaults
  • /home defaults,nosuid, (noexec siehe unten),nodev
  • /var. defaults,nosuid,(noexec)
  • /var/www – defaults,nosuid,nodev,(noexec).
  • /var/tmp  defaults,nosuid, noexec, nodev
  • /sys defaults
  • /dev/pts defaults
  • /dev/shm defaults,nosuid, noexec, nodev
  • /tmp. defaults,nosuid, noexec, nodev
  • /root defaults,nosuid,(noexec),nodev
  • /proc defaults
  • swap defaults
  • rest des speicherplatzes auf /

In diesem Zusammenhang können wir jetzt die datei /etc/fstab editiern und – speziell auf den Partitonen /home udn /root, aber auch auf allen anderen Partitionen in denen binaries nichts zu suchen haben – das ausführen von binärdateien verhindern. Denn diese haben in der Regel nur in Ordnern /usr etwas verloren. Desweiteren kann amn verhindern, dass die log-Dateien, die sich unter /var befinden, die gesamte festplatte vollschreiben und somit das System lahm legen. Gleiches gilt für die Home-Verzeichnisse von gekaperten Useraccounts, die ggf. mit Müll-Dateien vollgespammt werden. Der mountpoitn /dev/pts enthält Pseudo-Terminals, die nach einem SSh-login geöffnet werden. Es ist daher von interesse, diese pseudo-terminals ebenfalls in einem extra dateisystem einzuschließen. /dev/shm ist das shared memory segment – also ein Speicherteil, den sich programme miteinander teilen, wenn Sie gerade die gleichen Daten verarbeiten. Das ist desöfteren der Fall bei relationalen Datenbankmanagementssytemen, bei Virtualisierungssoftware und dergleichen. Wenn sie shared memory nutzen, legen Sie dafür eine entsprechende Extrapartition an. Das Verzeichnis /proc ist kein wirkliches Dateisystem, sondern eine Schnittstelle zum Kernel – sie dient dem Auslesen von Prozessinfomrationen.n Aus diesem Grund sollte /proc ebenfalls abgetrennt werden. /var/www KANN noexec sein, beeinflsust jedoch cgi-basierte applikationen und server-seitige includes. Sie können das noexec-Bit für /var/www testen – und wenn es nicht klappt, einfach wieder entfernen.

 

Das noexec-bit für das /home-Laufwerk sollten Sie nicht setzen, wenn Sie Weboberfläcehn wie beispieslweise cPanel nutzen. Denn dann ist in den Home-Laufwerken der jeweiligen angelegten Kunden eine ausführbare Datei im /home-Einhängepunkt auf Ausführrechte angewiesen. Desweiteren sollten Sie das Bit nicht setzen, wenn Ihre User beispeislweise über einen Webserver wie easyapache von Ihrem home-Laufwerk aus .php oder .cgi-Skripte ausführen können sollen.

Das bezwecken wir durch dei folgenden optionen in der /etc/fstab:

  • noexec – verhindert das ausführen von binaries auf dem jeweiligen gemounteten dateisystem
  • nodev – verhindert das interpretieren von zeichen- oder block special devices auf dem dateisystem. Nützlich auf servern mit dateisystemen die special devices für andere serverarchitekturen enthatlen
  • nosuid – verhindert das setzen des user_identifierr oder group-identifier-bits für Dateien.

Eine Besonderheit: Wenn Sie die möglichkeit haben, LVM einzusetzen, um somit die Größe von Partitionen frei wählen zu können, sollten Sie nicht allen restlichen Speicherpaltz auf den Einhängepunkt / geben, sondern ein zusätzlcihes logisches Volume erstellen – beispielsweise /free – von dem sie sich später Speicherplatz klauen, wenn Sie irgendwann mal eines der anderen LVMs vergrößern müssen. Das hat ebenfalsl wieder einen Sicherheitsvorteil, weil dann die Festplatte von keinem der anderen Einhängepunkte aus vollgeschrieben werden kann. Wenn Sie /free dann noch ohne Schreibrechte mounten, darf darin auch niemand schreiben und Ihr Festplattenspeicherplatz ist gerettet.

Dienste vor Brute-Force-Attacken schützen.

das geht mit dem Tool Fail2bain

apt-get install fail2ban

wir bearbeiten die config-Datei:

vi /etc/fail2bain/jail.confg

und setzen den inhalt

ignoreip = 127.0.0.1

bantime = 3600

maxretry = 3

Eine IP-Aresse wird nun für 3600 Sekunden geblockt, sobald 3 Fehlversuche durchgeführt wurdne. wir müssen aber noch die dienste konfigurieren, für die fial2bain greifen soll.

Mit diesen _Zeilen aktivieren wir fail2ban für den SSH Daemon

enabled = true

port = ssh

filter = sshd

logpath = /var/log/auth.log

maxretry = 3

Zum schluss müssen wir fail2ban neu starten, damit die Änderungen übernommen werden

/etc/init.d/fail2ban restart

sich vor rootkits schützen

mit dem Tool rkhunter wird der Server reglemäßig auf rootkits untersucht. Dieser versucht dann auch gleich, diese zu entfernen

aptitude install rkhunter

Wir tragen noch unsere Mailadresse ein unter /etc/rkhunter.conf

MAIL-ON-WRANING="meine@email.tld"

Erster check von rkhunter mittels

rkhunter --check

Wenn Sie wissen, dass ein Skript, eine Datei oder ein verstecktes Verzeichnis hierbei als falsch positiv angesehen werden, können Sie foglendermßaen whitelistes definieren:

ALLOWHIDDENDIR=/dev/.mdadm

RTKT_FILE_WHITELIST=/etc/init.d/.depend.boot

SCRIPTWHITELIST=/etc/init.d/hdparm

Installieren Sie einen Vulnerability Scanner

Der bekannteste ist Nessus and VLAD. Alternativen sind SAINT und OpenVAS. openSCAP + OVAL, tiger

Installieren sie ein Auditing Tool

Lynis

auditd

aide. Checkt regelmäßiog das system gegen einen Hash von Schlsüseldateien nach modifikationen.

snort

Zwei sehr empefehlenswerte audit rules sind

auditctl -a always,exit -F arch='arch' -S creat -S open -S openat -S truncate -S ftruncate -F exit=-EACCES -F auid\>\=500 -F auid\!\=429467295 -k ids-exec-hi

auditctl -a always,exit -F arch='arch' -S creat -S open -S openat -S truncate -S ftruncate -F exit=-EPERM -F auid\>\=500 -F auid\!\4294967295 -k ids-exec-hi

 

User und File Security

verhindern Sei, dass sich der user Root direkt in das System einloggen kann. Das sollten sie natürlich erst machen, nachdem sie sudo eingerichtet haben.

In der Regel reicht es, wenn Sie in der konfiguration des SSH verhindern, dass sich der User root einloggen kann. Das haben wir bereits in der Überschrift „den SSH Zugang absichern“ in den dort verlinkten posts beschrieben.

Wenn Sie jedcoh komplett auf nummer sicher gehen wollen oder auch verhindern wollen, dass sich der User root lokal (also direkt vor dem Server sitzend) anmelden kann, dann ändern Sie die Standard-Shell des root-Accounts zu /sbin/nologin in der Datei /etc/passwd..

Wenn Sie hingegen wollen, dass der User root sich effektiv NUR lokal an am Server anmelden kann udn auf gar keinen Fall per Remote, dann können sie zusätzlich zur Verhinderung des Logins in der SSH-Konfiguration noch

echo "tty1" > /etc/securetty

eingeben. Die Datei /etc/securetty enthält alle Konsolen, auf die sich der User root anmleden darf. Standardmäßig enthält diese Liste nur die tty-Konsolen (die lokalen Konsolen) und nicht die pty-konsolen, also dei pseudokonsolen, auf die sich user per SSH einloggen.

Sie könenn desweiteren jetzt festlegen, dass sich der User root nur auf einer einzigen lokalen shell anmelden darf, indem sie die Datei /etc/securetty bearbeiten und dort alle lokalen shells bis auf eine auskommentieren

tty1

#tty2

#tty3

#tty4

#tty5

#tty6

#tty7

#tty8

Desweiteren sollten Sie sichergehen, dass nur der User root selbst Zugriff auf seinen Ordner hat.

chmod 700 /root

Es ist außerdem eine gute idee zu wissen, welche SUID und SGID dateien auf dem Server sind

find / -perm +4000

find / -perm +2000

schaut euch die einzlenen dateien an und deaktiviert wenn nützlich SUID/SGID.

Außerdem sollten Sie nach sogenannten wordl-writable files suchenl. das sind Dateine auf ihrem System, die von jedem x-beliebiegen User geschrieben und bearbeitet werden können. Mit diesem kommando können Sie diese Dateien und Ordner finden

find / -type f \{ perm +o=w -o -perm +g=w \} -exec ls -lg {} ';'

#ordner finden

find / -type d \{ -perm +o=w -o -perm +g=w \} -exec ls -lg {} ';'

#find orphaned files

find / -nouser -o -nogroup -print

Als nächstes wollen Sie vielleicht, dass alle administrativen aktionen, die ein User durchführt, geloggt werden.

Eine sehr gute möglichkeit dafür ist das pam_tty_audit PAM modul. Wenn durch dieses modul das TTY auditing aktiviert ist, wird es bei allen prozessen geerbt die durch diesen User gestartet werden. Um alle administrativen tätigketein zu verfolgen, fügen wir diese Zeile in /etc/pam.d/su und /etc/pam.d/sudo

session required pam_tty_audit.so disable=* enable=root

somit werden alle Befehle geloggt, die über su und sudo ablaufen

Um uns den Audit trail anzsuehen, geben wir ein:

ausearch -m USER_TTY | grep USER_TTY | grep -v \* | awk-F\* {print $7"0A"} | xxd -r -p | more

das funktioniert nur,w enn wir das an anderer Stelle empfohlene auditd konfiguriert haben.

Desweiteren sollten Sie einstellen, dass man zwingend ein Passwort für den user root braucht, wenn man das system in den single user mode bootet

echo "# Require the root pw when booting into single user mode" >> /etc/inittab

echo "~~:S:wait:/sbin/sulogin" >> /etc/inittab

echo "Don't allow any nut to kill the server"

perl -npe 's/ca::ctrlaltdel:\/sbin\/shutdown/#ca::ctrlaltdel:\/sbin\/shutdown/' -i /etc/inittab

Auf einigen Systemen könenn Sie mit folgendem Befehl die Passwort-protection über sha512 anstelle von md5 handzuhaben

authconfig --passalgo=sha512 --update

Der nächste Tweak setzt die umask des Systems für alle User auf 077. Demnach werden neu angelegte dateien und Verzeichnisse so angelegt, dass Sie standardmäßig nicht von anderen Benutzern des Systems gelesen oder geschrieben werden können. Für die meisten Server ist diese Einstellung in Ordnung. Wenn auf Ihrem Server jedoch aus welchem Grund auch immer verschiedene Betriebssystembenutzer zusammen an einer Datei arbeiten, dann müssen jedesmal die Rechte über chmod umgeändert werden, was für Ihre User eine echte Drecksarbeit werden kann. Die meisten Lösungen zum kooperativen Arbeiten an Dateien jedoch sind ohnehin als SErverlösung realisiert. Das heißt der serverdienst läuft imer mit dem selben User und die Mitarbeiter laden sic die benötigten Daten über einen Service lokal auf ihren Rechner, wo sie dann entsprehcend Schreib- und Leserechte haben. Nach der Bearbeitung werden die daten dann wieder auf den Server hochgeladen. Wenn Sie so arbeiten, was ja auch empfehlenswert ist, dann können Sie die umask von 077 ruhig auf dem Server setzen.

Diese einstellungen sollten Sie in den Dateien /etc/bashrc und in die Datei /etc/profile schreiben. Wenn einige Ihrer User außerdem die corn shell nutzen, dann sollten Sie auch die /etc/csh.cshrc editieren (im Zweifel einfach machen)

und legen Sie fest

umask 077

die änderungen werden beim nächsten Login des jeweiligen users wirksam. Ein User kann jedoch mit dem umask-Kommando (sofern er es ausführen darf – wie Sie das verhindern können, habe ich im Post zum konfigurieren von sudo beschrieben) oder über seine Konfiguratiosndateien im /home-Verzeichnis (etwa ~/.bashrc, ~/.profile usw.) überschreiben. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass Ihnen diese Einstellung also erhalten bleibt, müssten Sie theoretisch diese Profildateien zur bearbeitung von den jeweiligen Usern über entsprechende chmod- und chown-Regeln sperren. Das ist jedoch meistens overkill.

weitere Sicherheit können Sie hinzufügen, indem Sie – falls vorhanden – die Datei /etc/pam.d/system-auth bearbeiten. In dieser Datei können Sie beispeislweise folgende Zeilen festlegen (falls noch nicht geschehen):

auth required pam_securetty.so

Sorgt dafür, dass wenn sich ein User als root einloggen will, diese tty in der Datei /etc/securetty aufgelistet wird, sofern die Datei existiert.

auth required pam_unix.so shadow nullok try_first_pass

dieses modul fragt den user nach einem Passwort und prüft das Passwort anhand der infomrationen in /etc/passwd und, falls diese nicht exisitert, anhand der iformationen in /etc/shadow. Die pam_unix.so erkennt und nutzt schattenpasswörter um user zu authentifizieren. Wenn Sie den Parameter nullok weglassen, werden keine leeren Passwörter zugelassen. das Weglassen des Arguments try_first_pass erzwignt das Modul, den User jedesmal nach einem Passwort zu fragen, auch wenn andere Module zuvor bereits das Passwort vom User erhalten haben.

auth required pam_nologin.so

dieses modul prüft ob die /etc/nologin exisitert. Wenn die Datei nologin nicht exisitert und der User nicht root ist, scheitert die authentifzierung.

account required pam_unix.so

prüft, ob das Passwort des users abgelaufen ist.

password required pam_cracklib.so retry=3

wenn ein Passwrot abgelaufen ist, fragt die Passwortkomponenten von pam_cracklib.so nach einem neuen Passwort. Das neu erstellte Passwort wird dann getestet auf die Widerstandsfähigekit gegen Wörterbuchangriffe. Der User darf dann dreimal versuchen, ein stärkeres Passwort zu setzen.

password required pam_unix.so shadow nullok use_authtok

diese zeile sagt aus, dass wenn das programm das userpasswort ändert, die passwortkomponenten  von pam_unix.so dazu genutzt wird. Das passiert nur, wenn der auth-teil von pam_unis.xo erkannt hat, dass das Passwort geändert werden muss. Das Argument sahdow sagt dem modul, dass es schattenpasswörter erstlelen soll, wenn ein user-Passwort geändert wird. Das arugment nullok sat dem modul dass es dem User erlauben soll sein Passwort VON einem leeren Passwort zu ändern (nicht ZU) – andeerenfalls würde ein leeres Passwort als gesperrter Accout interpreiert werden. Das letzte Argument ist use_authtok, welches dem modul sagt den user nicht nach einem neuen Passwort zu fragen, wenn bereits durch ein zuvor greifendes modul ein Passwort übergbeen wurde. So müssen alle neuen Passwörter die pam_cracklib.so und deren tests passieren, damit diese akzepteirt werden.

session required pam_unix.so

sagt aus, dass das pam_unix.so modul die Session des Users verwalten soll. Dieses moduls loggt den usernamen und den servicetyp nach /var7log7meseages zu Beginn und zum Ende einer jeden Session.

sie können sich im weiteren Verlauf noch weiter über den Linux pam.d informieren. Eine von mir empfohlene konfiguration:

touch /var/log/tallylog

cat << 'EOF' > /etc/pam.d/system-auth

#%PAM-1.0

# This file is auto-generated.

# User changes will be destroyed the next time authconfig is run.

auth        required      pam_env.so

auth        sufficient    pam_unix.so nullok try_first_pass

auth        requisite     pam_succeed_if.so uid >= 500 quiet

auth        required      pam_deny.so

auth        required      pam_tally2.so deny=3 onerr=fail unlock_time=60



account     required      pam_unix.so

account     sufficient    pam_succeed_if.so uid < 500 quiet

account     required      pam_permit.so

account     required      pam_tally2.so per_user



password    requisite     pam_cracklib.so try_first_pass retry=3 minlen=9 lcredit=-2 ucredit=-2 dcredit=-2 ocredit=-2

password    sufficient    pam_unix.so sha512 shadow nullok try_first_pass use_authtok remember=10

password    required      pam_deny.so



session     optional      pam_keyinit.so revoke

session     required      pam_limits.so

session     [success=1 default=ignore] pam_succeed_if.so service in crond quiet use_uid

session     required      pam_unix.so

EOF

Jetzt wollen wir noch fogelndes machen: wir kicekn alle User, die derzeit angemeldet und idle sind. Kann ja sein, dass sich irgendein benutzer irgendwie mal in der vergangenheit eingeloggt hat, dessen session nie beendet wurde. Dazu nutzen wir eine bash-variabel in /etc/profile.

echo "Idle users will be removed after 15 minutes"

echo "readonly TMOUT=900" >> /etc/profile.d/os-security.sh

echo "readonly HISTFILE" >> /etc/profile.d/os-security.sh

chmod +x /etc/profile.d/os-security.sh

Als nächstes gilt es die Frage zu klären, ob Sie auf Ihrem System einen servergestützen Dienst zur Userauthentifizierung wie beispielsweise LDAP nutzen wollen. FAlls ja, sollten Sie LDAP antürlich aktiviert lassen und so schnell wie möglich konfigurieren, da dies sogar zuträglich für die sicherheit ihres systems ist. Falls sie jedoch LDAP nicht verwenden wollen,s ollten Sie LDAP-Authentifizierung im Linux-System gänzlich deaktivieren, da die Möglichkeit zur LDAP-Authentifzierung ansonsten grundsätzlich eine mögliche sichehreitslücke darstellt.

Zum deaktivieren führen sie aus

authconfig --disableldapauth --disableldap --enableshadow --updateall

die meisten Server verwenden keine USB-Speichermedien, sondern beispielsweise eSATA, SAS oder SCSI. Deswegen können Sie bei den meisten Servern getrost den USB-Device-Treiber deaktivieren. Dieser Treiber wird einfach als Kernelmodul deaktivieren. Dies verhindert dass der Kernel automatisch den USB-Treiber lädt – jedoch kann der User root das modul wieder aktivieren, davor schützt es also nicht

deaktivieren über modprobe:

# echo 'install usb-storage : ' >> /etc/modprobe.conf 

#oder

echo "Disabling USB Mass Storage"

echo "blacklist usb-storage" > /etc/modprobe.d/blacklist-usbstorage

komplettes entfernen des Storage Treibers:

# ls /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/usb/storage/usb-storage.ko

 # mv /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/usb/storage/usb-storage.ko /root

Sie können zusätzlcih USB im BIOS des Servers deaktiiveren und den USB Kernel Support über Grub deaktivieren. Beabreiten sie dazu die Datei /boot/menu.lst bzw. /boot/grub.conf und fügen Sie ein:

kernel /vmlinuz-2.6.18-128.1.1.el5 ro root=LABEL=/ console=tty0 console=ttyS1,19200n8 nousb

Manchmal wollen eure Administratorkollegen, dass der root-Nutzer oder andere trusted user dazu in der Lage sind, Cronjobs oder geplante Skripte mit at auszuführen. Um das zu unterbinden, müssen wir cron.deny und at.deny Dateien in /etc mit den namen aller geblockten user reinschibeen. Eine einfache methode dafür ist es, die /etc/passwd zu durchwandern und sich von der alle usernamen zu klauen. das folgende skript verhindert das ausführen von cronjobs und at-jobs druch den user root und alle user, die der gruppe root angehören

echo "Locking down Cron"

touch /etc/cron.allow

chmod 600 /etc/cron.allow

awk -F: '{print $1}' /etc/passwd | grep -v root > /etc/cron.deny

echo "Locking down AT"

touch /etc/at.allow

chmod 600 /etc/at.allow

awk -F: '{print $1}' /etc/passwd | grep -v root > /etc/at.deny

in einigen Linux-Distribtuionen finden Sie die datei /etc/permissions, welche ihnen eine Liste von Dateien gibt, die suid-Rechte haben sollten. diese Liste können Sie nicht nur checken, sondern Sie können auch alle suid-Rechte auf diese estnadardeinstellung zurücksetzen, wenn sie folgenden Befehl ausfhren

chkstat -set /etc/permissions*

eine weitere theoretischer Sicherietslücke sind sogennante magic SysRq Keys. ein magic SysRq key ist eine Tsatenfolge die es erlaubt, einige Kommandos direkt an den Kernel zu shicken. Kernel-Softwareentwickler nutzen diese Schnittstelel, um ihre software zu debuggen. Diese Schnittstelle kann jedoch auch von Angreifern genutzt werden, um ein serversystem unsauber zu rebooten. Desweiteren dienen Sie als Angriffsfläche für eine Denial of Service attack. Für Server, die ja nicht zur Kernelsoftwarentwicklung genutzt werden, können die SysRq-Keys geschlossen werden.

wir können die schnittstelel deaktivieren indem wir eine Kernelvariable setzen. dazu schreibenw ir einfach eine 0 in die Datei /proc/sys/kernel/sysrq. Altenraitv können wir auch das sysctl-kommando nutzen

sysctl -w kernel.sysrq=0

damit das dauerhaft bleibt, schreiben wir in die /etc/sysctl.conf

# Disables the magic SysRq key

kernel.sysrq = 0

 

ACLs

 

Logserver

Falls es ihnen möglich ist (Administratoren, die nur einen Server zur Verfügung haben oder deren Server über das web als VServer gehostet ist, verfügen nicht über die Ressourcen oder den Luxus eines zweiten Servers als Logserver), sollten Sie einen zentralisierten log Server nutzen – dies erhöht nicht nur die performance und Leistungsfähigkeit ihrer systme, sondern acuh die sicherheit. Denn so:

  • können sichehritsrisiekn wie fehlgeschlagene Loginverusche, Port scans etc. erkannt werden
  • troubleshooting von user login problemen wird leichter
  • es spart speicherplatz
  • wenn die festplatte auf anderen Hosts von Anrgeifern gelöscht wird oder defekt ist, können alte Logs immer noch vom zentralisierten Logserver aus aufgerufen werden.

Secure Boot

Secure boot ist entwickelt worden um zu verhindern, dass ein nicht vertrauenswürdigder Code vor dem Start des Betriebssystems ausgeführt wird. Warum ist das so wichtig?

Nun, wenn ein Schädling es schafft, sich vor dem Start des Betriebssystems auszufürhen, kann er den Kernel des Betriebssystems beim Bootvorgang kompromittieren. Dies ermöglicht es dem Schädling, sämtlcihe sicherheitsvorkehrungen des Betriebssystems auszuschalten. Somit kann sich der Schädling dann Zugriff zum System verschaffen, obwohl dieses eigentlich sehr sicher konfiguriert wäre.

die heir angesprochenen Sicherheitseinstellungen können Sie nur machen, wenn sie über eien möglichkeit verfügen, auf den Server per Remote zuzugreifen, bevor er in das Betriebssystem bootet. Solceh möglichkeiten sind beispielsweise vorhanden, wenn der server virtualisiert ist und sie ihn daher beispielsweise mit dem vsphere Client administrieren können, oder wenn Sie über einen KVM over IP-Switch bereits während des bootvorgangs per Remote auf den Server zurgeifen können.

Eine Maßnahme ist beispielsweise, ein Passwort für den Bootloader zu vergeben. Dazu bearbeiten Sie die datei /boot//grub/menu.lst und schreiben unter die Zeile timeout folgendeS:

password <ihr zukünftiges Bootloader-Kennwort>

dieses kennwort dürfen Sie natürlich niemandem geben, dern nicht dazu in der Lage sein soll, das System aus eigenen Kräften zur bootzeit zu manipulieren. Also unter Umständen nicht mal ihre administrationskollegen, die evtl. nur auf dem betriebssystem arbeiten können sollen und nicht auf dem Betriebssystem.

Sie sollten desweiteren ein BIOS Passwort vergeben und verhindern, dass der Server von einem Medium wie etwa einer Cd oder von einem USB-Stick booten kann. Entsprehcende einstellungen vergeben Sie im BIOS / UEFI des Systems.

Um das sicherzustellen, nutzt man sogeannnte Signed Bootloaders, signed Firmware drives usw. Das bedeutet, dass die Echtheit des Bootloaders und der firmware, die vor dem Betriebssystem-Boot geladenw erden, unfälschlicherweise bestätigt werden kann.

verschlüsselter datenverkehr

SSH

SFTP

HTTPS

SCP

Rsync

Stunnel

datenaustausch mit GnuPG

Installieren Sie Netzwerkanalysemethoden

beispielsweise nmap oder Wireshark

Scannen Sie webserver und datenbank nach Schwächen und optimieren Sie die Betriebsssystemkonfiguration

mit nikito und brup suite.

auch nützlich: ein baseline analyzer wie bastille prüfen die konfigurationd es Betreibssystems und versuchen, es zu optimieren.

andere nützliche Tools sind SELinux, AppArmor oder grsecurity. Diese erzwingen Beschränkungen von Netzwerkdiensten oder -programmen.

Installieren sie ein intrusion Detection System

Tripwire dient zur Überwachung und Anzeige von Datenänderungen und dient der sicherheit der Datenintegrität auf dem system.

Tripwire erkennt beispielsweise jedesmal, wenn sich die konfigurationsdatei eines Server-Dienstes ändert. Wenn Tripwire dabei etwas verdächtiges findet, dann kann tripwire

Port scan activity detector (psad) ist ein Intrusion detection system welches pakete loggen und netzwerkverkehr in echtzeit analysieren kann.

AIDE ist ein open soruce host-bsaiertes intrusion detection system. es leifert osfater integritätschecks und erkentn eien intrusion

dienste mit monit überwachen

Das tool Monit überwacht ihre dienste und sendet ihnen eine Mail, wenn ein Dienst nicht mehr erreichbar ist oder von Monit zur Reinitialisierung neu gestartet wurde. Neben Dienstesn können Sei auch Ports und den freien Platz auf Festplatten überwachen

aptitude install monit

wir ändern noch in der Datei /etc/default/monit

startup=1

in die Datei /etc/monit/monirc müssen wir nun die dienste eintragen, die überwacht werden sollen.

Beispielkonfiguration

set daemon 60 // der Monitor überprüft alle 60 Sekunden

set logfile syslog facility log_daemon // standort der logdatei

set mailserver localhost // Mailserve rüber den Benachrichtigungsmails verschickt werden

sert mail-format { from: absender@email.tld } // Mailadresse des absenders

set alert empfänger@email.tld // mailadresse empfänger



check system localhost // diesen Server überwachen



Mit folgenden Zeilen prüfen wir die Arbeitsspeicherauslastung

if loadavg (5min) > 1 then altert // Loadavergae über 5 Minuten hinweg über 1 ist, benachrichitgen)

if memory usage > 75%% then alert (wenn mehr als 75% speicher benötigt, benachrichtien)

Mit folgenden Einstellungen klassen wir CPU-auslastung für User, das geastems Ystem und im Leerlauf überwachen

if cpu usage (user) > 70% then alert

if cpu usage (system) > 30% then alert

if cpu usage (wait) > 20% then alert

Mit foglenden zeilen überprü+fen wir den Dienst SSHd

check process sshd with pidfile /var/run/sshd.pid

start program "/etc/init.d/ssh start"

stop program "/etc/init.d/ssh stop"

if failed port <dein Port> protocol ssh then restart

if 5 restarts within 5 cycles then timeout

Mit folgenden Zeilen prüfen wir den mysqld

check process mysql with pidfile /var/un/mysql/mysql.pid

group database

start program = "/etc/init.d/mysql start"

stop program = "/etc/init.d/mysql stop"

if failed host 127.0.0.1 port 3306 then restart

if 5 restarts within 5 cycles then timeout

andere Monitoring-Lösungen

Nagios, Ganglia, psacct oder acct, monitorix, suricata, collectl, glances, sarg, apache status monitoring mod_status, sysstat, lcinga, observium, PHP Server Monitoring, linux-dash, munin,

Interessante Stellen in Logs per e-Mail empfangen und logs analysieren

logcheck ist dafür zuständig, dass Ihnen interessante passagen in Ihren Logs per e-Mail zugestellt werden.

sudo apt-get install logcheck

Neben logcheck sollten Sie auch logwatch nutzen – eine anpassbare Lösung zur loganalyse. Logwatch geht durhc die system Logs und erstellte Reportanalyseberichte.

festplattenstatus mit smartmontools überwachen

aptitude install smartmontools

in der Datei /etc/default/smartmontools kommentieren wir folgende Zeile ein

start_smartd=yes

Nun wird der Dienst bei Systemstart gestartet.

Nun müssen wir die zu prüfenden Festplatten in die Datei /etc/smartd.conf

wir kommentieren folgende Zeile aus

DEVICESCAN -d removable -n standby -m root -M exec /usr/share/smartmontools/smartd-runner

und setzen stattdessen darunter (beispiel: zwei festplatten verfügbar)

/dev/sda -n standby -a -I 194 -W 6,50,55 -R 5 -M daily -M test -m meine@mail.tld

/dev/sdb -n standby -a -I 194 -W 6,50,55 -R 5 -M daily -M test -m meine@mail.tld

Automatisches Update-Skript schreiben

Habe ich in diesem Post bereits beschrieben.

 Configuration Management

puppet, chef, cfengine, salt, grsecurity

 

 

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Limits beim VServer ausgereizt – guter Rat ist teuer

Wenn Sie die Limits bei Ihrem Vserver ausgereizt haben, ist guter Rat teuer. Denn in der Regel können Sie dann keine Befehle mehr über SSH auf der Shell ausführen. Das anfertigen von Backups – und sogar das Neustarten des Servers – wird hier zur Kunst.

Ihre Limits können sie mit dem Kommando

cat /proc/user_beancounters

prüfen. Ist bei einem der hier aufgezeigten Werte der maxheld- wert nahe dem zugehörigen barrier oder limit, liegt die Vermutung nahe, dass Sie Performance-Probleme gekommen. Wenn der Wert failcnt sogar einen Wert größer null hat, ist es sogar sehr wahrscheinlich.

die Probleme äußern sich dann vielschichtig. Bei Webanwendungen bekommen Sie öfters einen Error 500, und die Kommandozeile spuckt fehlermeldungen wie bash: fork: cannot allocate memory, failed to fork oder Ähnliches aus.

Der erste Schritt ist immer eine E-Mail an den Support Ihres Anbieters. Eventuell erkennt er das Problem und erhöht Ihre Limits, sodass Sie wieder Luft nach oben haben. DAs setzt allerdings ein sehr kulantes Verhalten des Providers voraus, da er Ihnen damit erlaubt, mehr Ressourcen mit IHrem Vserver zu verbrauchen, als Ihnen ursprünglich zustehen.

Wenn Sie jetzt noch schnell ein Backup ausführen wollen – oder Ihren VServer vielleicht sogar retten wollen, weil Sie sich vor einer Neuinstallation scheuen, müssen Sie zusehen, dass Sie diese Limits nicht erreichen.

Als erstes sollten Sie versuchen, über die Administrationsoberfläche Ihres Kundenlogins einen Neustart zu veranlassen, vielleicht behebt das die Probleme und Sie können wieder Befehle in der shell ausführen und somit verhindern, dass die Limits in Zukunft erreicht werden.

Meistens hilft es, in der Administrationsoberfläche des VServers den Rettungsmodus zu aktivieren. Jeder gute V-Server-Provider bieten ein solches Rettungssystem an, in welches Sie Ihren V-SErver booten können. Jetzt sollten Sie verhindern, dass beim Start des Servers bestimmte Dienste hochkommen, die viele Ressourcen fressen. Am sichersten machen Sie das, indem Sie dem Start-Skritp oder dem Binary des Dienstes ein chmod von 000 geben. Dienste, die dafür bekannt sind, Ihre Limits zu sprengen, sind der Apache Webserver oder das Parallels Plesk Panel. Letzters finden sie meist unter /etc/init.d/psa. Geben Sie dem Startskript ein chmod von 000 und veranlassen sie nun per Weboberfläche einen neustart des Servers. Eventuell haben Sie jetzt nach dem REboot die nötigen Ressourcen, um die nötigen Schritte durchzuführen.

Sobald Sie Ihren Server einmal so weit haben, dass Sie ihn wieder kontrollieren können, müssen sie in Zukunft dafür sorgen, dass Sie die Limits nicht mehr erreichen. Das können Sie beispielsweise tun, indem Sie bestimmte Dienste komplett ausschalten oder beispielsweise einigeKomponenten im Paralllels Plesk Panel deaktiverne – beispielsweise Anti-Spam-Schutz, Antivirenschutz oder Dr. Web. Das geht natürlich oft zu Lasten der Sicherheit, die sie anderweitig ausgleichen müssen.

Sollten Sie selbst mit diesen Maßnahmen Ihren Server nicht dazu kriegen, künftig die Limits nicht mehr zu sprengen, müssen Sie über ein Upgrade zu einem besseren Paket mit höheren Limits oder gleich über einen dedizierten Root-Server nachdenken – bei einem Root-Server können Sie die Limits in der Regel selbst kontrollieren und bis zur vollen Systemauslastung ausreizen. Eventuell bietet sich auch eine dedizierte Managed Server Variante an – im Fall von Webseiten also ein Webspace – im Falle von Gameservern ein Managed Gameserver, den Sie nur noch über eine Weboberfläche betreuen.

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Auto verleihen – was Sie bedenken müssen

Wer sein Auto einfach so aus Gefälligkeit verleiht, oder weil er sich aufgrund von Müdigkeit einem Mitfahrer das Steuer übergibt, der muss bestimmte Spielregeln beachten – sonst kann das teuer werden!

Grundsätzlich sollten Sie sich als allererstes sicher sein, dass der mitfahrer derzeit über eine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Ohne, dass Ihnen der Mitfahrer seinen Führerschein gezeigt hat, kommt dieser also schonmal gar nicht hinters Steuer! Denn nicht nur zahlt dann ihre Versicherung bie einem Unfall keinen cent  – oder holt sich diesen per regress zurück: Sie machen isch auch noch mit strafbar.

Was entweder Ihnen als Verleiher oder dem Entleiher passieren kann

Leihen Sie jemand Anderem Ihr Fahrzeug oder überlassen einem Anderen das Steuer und dieser baut einen Unfall, bei dem öffentliches Eigentum, Personen oder fremdes Privateigentum beschädigt wird, haftet grundsätzlich Ihre Haftpflichtversicherung! Das bedeutet, Sie – und nicht der eigentliche Fahrer – werden im Scahdenfreiheitsrabatt Ihrer Haftpflichtversicherung zurcükgestuft. und bezahlen künftige eine höhere Versicherungsprämie. Den dadurch entstandenen Vermögensschaden muss Ihnen der Fahrer des Fahrzeugs  zunächst nicht zurückerstatten. Selbst wenn der Fahrer, dem Sie das fahrzeug übergeben haben, eine eigene Kfz-Haftpflicht hat, wird diese nicht zahlen, da diese Ihre Ansprüche abwehren wird. Ihnen bleibt allerdings die Möglichkeit, Schadenersatz in Höher des entstandenen Vermögensschadens durch die Hochstufung vom Entleiher zu fordern – für den dieser selbst aufkommen müsste. Blöd nur, wenn der Entleiher zahlungsunfähig ist – dann bekommen Sie nämlich kein Geld. Und wenn Sie sich außergerichtlich nicht einig werden, müssen Sie sogar bis vors Gericht gehen.

auf gar keinen Fall haftet der Entleiher für Schäden, die nicht von ihm verschuldet waren. Stellt der Entleiher Ihr Fahrzeug in einem parkhaus ab und beschädigen Dritte das Fahrzeug durch Vandalismus, haftet er auch nicht auf Schadenersatzbasis für eine eventuelle Selbstbeteiligung oder eine Rückstufung. Unproblematisch ist das natürlihc, wenn ein Fremder Ihr Auto im Verkehrsunfall verursacht hat  – dann zahlt selbstverständlich dessen Kfz-Haftpflichtversicherung.

verursacht der Entleiher als Fahrer zusätzlich zu einem Fremdschaden –  oder als Alternative dazu –  einen Schaden an Ihrem Fahrzeug, müssen ebenfalls Sie selbst dafür aufkommen! Wenn Sie eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben, zahlt diese jedoch den Schaden. Aber Sie werden auch hier – wie bei der Kfz-Haftpflicht – in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft  – auch hier zahlt Ihnen der eigentliche Fahrer den entstandenen Vermögensschaden zunächst nicht zurück. Haben Sie in der vollkaskoversicherung eine SElbstbeteiligung vereinbart, zahlen Sie zunächst auch hier selbst! Jedoch haben Sie auch hier wiederum privatrechtlich Schadenersatzansprüche gegenüber dem Entleiher. Jedoch müssen Sie sich auch hier wiederum im Vornherein von der bonität des Entleihers überzeugt haben. Waren Sie gar nicht vollkaskoversichert, haften wiederum erstmal Sie komplett mit Ihrem Vermögen selber! Aber auch hier haben Sie wiedeurm Schadenersatzanspruch gegenüber dem Entleiher -hier ist es aber noch unwahrscheinlicher, dass der Entleiher hierfür zur Zahlung fähig ist – denn selsbt wenn der entleiher eine Privathaftpflichtversicherung hat, kommt diese nicht für Ansprüche aus dem Führen von Fahrzeugen auf. Es ist desweiteren mehr als fraglich, ob dessen Kfz-Haftpflichtversicherung (wenn er aktuell überhaupt eine hat!), dafür aufkommen würde.

Der versicherungstechnische Vermögensschaden wird noch höher, wenn Sie zuvor eine verminderte Prämie beim Versicherer zahlen, weil Sie einen beschränkten Fahrerkreis vereinbart haben. WEnn beispielsweise nur Sie udn vielleicht einige Familienmitglieder bei der Versicherung im Fahrerkreis drinstehen, und Sie einen dort nicht aufgeführten nun Ihr Fahrzeug leihen – und es kommt zum Unfall – kommt die Versicherung zwar für den entstandenen Schaden auf. Doch Ihnen wird im Anschluss eine Vertragsstrafe auferlegt, nach der Sie die damit höhere Prämie rückwirkend nachzahlen müssen – schließlich könnten sie ja bereits vorher schon Fremde Personen an das Fahrzeug gelassen haben. Zsutäzlich müssen Sie vielleicht eine vereinbarte Vertragsstrafe noch oben drauf zahlen. Hier können Sie aber wiederum Scahdenersatz gegenüber dem Verleiher geltend machen, zu dessen Zahlung er natürlich fähig sein muss.

Keinen Schadenersatzanspruch haben Sie für schäden, die der Entleiher nicht selbst zu verschulden hat. Hier geht man von einem stillschwiegenden HAftungssuasschluss aus. Wenn Sie jemandem das Auto geliehen haben, dieser das Auto irgendwo parkt und daraufhin ein Diebstahl oder ein Einbruchversuch stattfindet, springt  Ihre Teilkaskoversicherung ein – sofern Sie eine haben. In diesem Fall sind auch wieder Sie es, der die Selbstbeteiligung tragen muss. Ist jemand dem verliehenen Auto reingefahren und begeht danach Fahrerflucht, haften ebenfalls Sie – komplett mit erhöhter Versicherungsprämie, Vertragsstrafe bei zusätzlichem Fahrer und Selbstbeteiligung – weil der Entleiher diesen Schaden nicht selbst verschuldet. Sie haben hier keinen Schadenersatzanspruch in Höhe der Rückstufung im Schadenfreiheitsrabatt, einer Vertragsstrafe oder einer Selbstbeteiligung – das Alles zahlen allein Sie selbst.

Keinen Schadenersatzanspruch haben Sie außerdem, wenn es sich um eine Gefälligkeitsfahrt handelt. das bedeutet Sei alleine haben ein INteresse daran,m dass der ENtleiher mit dem Fahrzeug fährt. Das ist beispielsweise der fall, wenn Sie den Entleiher damit beauftragen, etwas für Sie zu holen – oder sie mit seinem Fahrzeug nach Hause zu fahren, weil Sie selbst nicht mehr fahrtüchtig sind. DFann bleiben sie selbst auf der erhöhten Versicherungsprämie und der Selbstbeteiligung sitzen. Bei Gefälligkeitsansprüchen haben Sie jedoch wiederum Schadenersatzanspruch, wenn der Entleiher den Schaden während der Gefälligkeitsfahrt vorsätzlich oder grob fahrlässig begangen hat – beispielsweise durhc Überfahren einer roten Ampel.

Anders sieht es zunächst aus, wenn der Fahrer, dem Sie das Fahrzeug geliehen haben, mit der Straßenverkehrsordnung in Konflikt kommt: Denn Bußgeld oder ähnliches müssen Sie für den Fahrer nun wirklich nicht bezahlen. Aber: Decken sie beim Ausfüllen des Zeugenfragebogens den beliehenen Fahrer, sodass Verfolgungsverjährung eintritt, beantragen die Sachbearbeiter der Bußgeldbehörden bei Ihrer Zulassungsstelle eine FAhrtenbuchauflage gegen Sie als Fahrzeughalter. in Zukunft dürfen sie also jede Fahrt aufschreiben.

Noch schlimmer: Begeht der Entleiher einen Verstoß im ruhenden Verkehr, so kommt dieser zwar auch hier für das Bußgeld auf, wenn dieser beim Bußgeldbescheid angibt, diesen Verstoß gemacht zu haben. tut er das nicht und wurde seine Identität biem Ausstellen des Strafzettels nicht ermittelt, wird der gebührenbescheid gegen Sie ausgestellt. Gibt der Entleiher den Verstoß nicht zu, stehen Sie dumm da.Ist es desweiteren schwierig für die Behörden, den Entleiher finanziell in die Verantwortung zu ziehen, weil dieser beispielsweise in einem anderen Land wohnt, werden ebenfalls wieder Sie als Fahrzeughalter zur Kasse gebeten, da der behördliche Aufwand gegenüber dem Entleiher nicht zumutbar ist. Da können auf Sie neben dem Bußgeld desweiteren Abschleppkosten und Schlimmeres zukommen.

Was Ihnen im schlimmsten Fall geschehen kann

Doch es geht noch schlimmer.Bei Gefälligkeitsfahrten (bereits oben schonmal behandelt) kann es außerdem sein, dass Sie auf dem kompletten Schaden sitzen bleiben, also nicht nur erhöhte Versicherungsprämien, sondern auf dem Scahden selbst. Denn viele Versicherungen haften bei solchen Auftragsfahrten eventuell nicht, indem sie einen sogenannten konkludenten Haftungsausschluss bei Versicherungsabschluss mit Ihnen vereinbaren. Wenn sie wollen, dass Ihnen ein Bekannter einen Gefallen tut, dazu Ihren Wagen nimmt, wird dieser außerdem nur stutzig anschauen, wenn Sie ihm auch dann  noch einen schriftlichen Vertrag unter die Nase halten, dass er dann auch noch dafür haften soll. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Versicherung sich nicht gegen Gefälligkeitsfahrten Ihnen gegenüber abgesichert hat.

Was dem Entleiher im schlimmsten Fall geschehen kann

Auch für den Entleiher kann es schlimm ausgehen. Nehmen wir einmal an, Sie verleihen Ihr Fahrzeug an jemanden, der keine Kfz-Haftpflichtversicherung hat, weil er zwar einen Führerschein und somit eine Fahrerlaubnis, aber derzeit kein Fahrzeug besitzt – und daher keine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Zwar zahlt die Haftpflichtversicherung des Verleihers für Schäden Dritter, die der Entleiher bei einem Unfall verschuldet hat – sie zahlt jedoch nicht für einen Schaden am Auto des Verleihers, wenn Sie als Verleiher  keine Vollkaskoversicherung dafür abgeschlossen haben. Hat der Entleiher keine Kfz-Haftpflicht, haben Sie trotzdem Schadenersatzanspruch gegen Ihn.

Selbst wenn Sie eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben: Bei grober fahrlässigkeit holt sich die Vollkaskoversicherung im sogenannten Regress das Geld vom Unfallverursacher – in diesem Fall vom Entleiher –  wieder, wenn in den Vertragsbedingungen Ihrer vollkaskoversicherung der Versicherer nicht auf die einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet. Hat der Entleiher keine Kfz-Haftpflichtversicherung, welche auf die Nachrede der groben Fahrlässigkeit verzcihtet, zahlt er den Regress der Vollkaskoversicherung selbst. Der Regress der verischeurng kann hierbei bis zu 10 000 betragen – mehr Gott sei Dank wiederum nicht. Trotzdem sind 10 000 Euro bei grober fahrlässigkeit ein krasser Hut.

Dementsprechend möchte ich hier gerne eine E-Mail zitieren, die ich auf Anfrage der Siftung Warentest als Antwort erhalten habe, um mich über den REgressanspruch bei grober Fahrlässigkeit zu informieren:

Sehr geehrter Herr Loibl,

 

vielen Dank für Ihr Interesse an Finanztest.

 

Zu Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen Folgendes mit:

 

Jeder Schaden, der auf einer Fahrt mit Ihrem Wagen, der von Ihnen versichert worden ist, Dritten zugefügt wird, wird von Ihrer Kfz-Haftpflicht beglichen und Ihr Tarif enthält dann die damit verbundene Rückstufung. Fährt jemand anderes als der Versicherte, der ein eigenes Auto hat und verursacht einen Unfall mit Ihrem Wagen, bleibt der SF-Klasse in seinem Vertrag zu seinem Wagen erhalten.

 

Grobe Fahrlässigkeit kann in der Kaskoversicherung dazu führen, dass man auf dem Schaden sitzen bleibt. In der Haftpflichtversicherung muss der Versicherer den Unfallgeschädigten dann entschädigen, kann aber vom Unfallverursacher einen Regress bis zu einer Höhe von 10000 Euro fordern (und sich darüber einen Teil des Schadens zurückholen). Die Regelungen zum Regress finden Sie in den Versicherungsbedingungen. Die können auch niedriger oder höher liegen. Meistens ist der Regress bei Unfallflucht höher. Bitte lesen Sie hierzu auf test.de.

https://www.test.de/Schadenregulierung-Wie-viel-Versicherer-bei-grober-Fahrlaessigkeit-zahlen-4641013-0/

 

https://www.test.de/Kfz-Versicherung-Grob-fahrlaessig-1847204-0/

Viele Versicherer bieten – oft gegen Aufpreis – eine Klausel an, mit der sie auf den Einwand der groben Fahr­lässig­keit in der Kasko-Versicherung verzichten und statt­dessen voll zahlen. Wenn Sie an unserer Analyse zur Kfz-Versicherung teilnehmen, können Sie sich die Angebote dementsprechend herausfiltern. Auch in der Tabelle in Finanztest 11/14 zu den Tarifen der Autoversicherungen ist genannt, welche

– Stiftung Warentest E-Mail-Kontakt

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Rufumleitungen und Rufsperren zum Schutz gegen Cold Calls

Wenn Sie sich gegen Cold Calls schützen wollen, ist die allererste Maßnahme, in Ihrem DSL-Router entsprechende Rufsperren und Rumleitungen einzurichten. Ich zeige Ihnen meine Konfiguration und begründe die einzelnen Schritte, sodass Sie diese entsprechend nachvolziehen können

Erste Maßnahme: Anrufbeantworter

Die Erste Maßnahme ist das Einrichten von Anrufbeantworten. Sie sollten in der Regel einen gewöhnlichen Anrufbeantworter für IHre Rufnummern haben, auf denen erwünschte Anrufer später Nachrichten aufsprechen können.

Desweiteren sollten Sie einen Anrufbeantworter gegen Spam haben. Dieser Spam-Anrufbeantworter soll in erster Linie Anrufe von Sonderrufnummern abfangen – jedoch kann es aber schließlich sein, dass Sie in letzter Zeit kontakt mit einer Support-Hotline hatten und daher ein Rückruf von solchen Sonderrufnummern teilweise erwünscht ist. Genau deshalb haben wir diesen Anrufbeantworter: Erhalten Sie einen Anrufbeantworter von einer möglicherweise erwünschten Sonderrufnummer, erhalten diese eine Ansage,  nach der Sie eine Nachricht für Sie hinterlassen können. Desweiteren geht der AB ran, wenn eine unterdrückte Nummer anruft –  denn auch diese Anrufe sind meist unerwünscht. Sollte jedoch einer Ihrer erwünschten privaten Gesprächspartner seine Nummer unterdrücken, erhält er den AB und kann auch hier eine Nachricht aufsprechen.

Für diesen Spam-AB sollten Sie desweiteren eine Ansage aufsprechen im Format:

„Guten Tag. Sie sind mit meinem Anrufbeantworter verbunden, weil Sie von einer Sonderrufnummer oder mit unterdrückter Nummer anrufen. Wenn Sie wünschen, können Sie mir eine Nachricht hinterlassen, ich werde mich dann bei Gelegenheit melden“.

Alle unseriösen Anrufer werden normalerweise keine Nachricht bei Ihnen hinterlassen, sondern auflegen, sobald der AB rangeht. Die meisten unseriösen Anrufer aus Call Centern werden sogar nicht mal zum AB fertig durchgestellt, da ihr Anrufbeantworter ohne eine fragende Sprachmodulation (im Format: Hallo? <Familienname>?) rangeht und daher die automatisch dialer-Software den Call Center Agenten nicht mal zu Ihnen durchstellt.

Viele werden sagen: Ich möchte aber nicht, dass eine Hotline, die mit mir kommunizieren will und deren Anruf ich erwarte, vom AB abgefangen wird, sondern zu mir durchkommt. Das können Sie weiterhin machen, indem Sie einfach für die spezifische Rufnummer dieser Hotline eine Ausnahme einrichten. Besprechen Sie einfach mit dem Hotline-Mitarbetier, von welcher rufnummer aus er Sie anrufen wird, und geben Sie diese gesondert frei.

Zweite Maßnahme: Rufumleitungen und Rufsperren

Einige Rufnummern sind in der Regel immer unerwünscht. Das sind in der Regel Anrufe von den Nummerngassen 0137, 0138 und 090X. Für diese richten wir daher keine Rufumleitung auf den AB, sondern gleich eine Rufsperre ein. Und da Sie höchstwahrscheinlich auch nicht vorhaben, eine dieser Rufnummern jemals anzurufen, richten wir Rufnummernsperre in beide Richtungen – also ankommende und abgehende Anrufe – ein.

Für alle anderen Sonderrufnummern richten wir eine Umleitung auf den Anti-Spam-AB ein. Welche sonderrufnummern es in Deutschland gibt, können Sie in dieser Übersicht von Teltarif nachsehen. Achten Sie hierbei besonders auf jene Sonderrufnummern, bei denen Kosten aufgelistet sind.

Hier meine Rufsperren in der FritzBox:

2014-11-25_14h16_45

Und hier meine Rufumleitungen

2014-11-25_14h18_25

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