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Informationen sammeln
Eine Liste Ihrer aktuellen Partitionen können Sie sich holen über
cat /proc/partitions
Zum Sammeln von Informationen gibt es außerdem zwei Tools: fdisk und parted. Das tool parted, auch GParted genannt, ist heutzutage das Tool, welches man nehmen sollte. Fdisk ist nämlich etwas outdated, da es nicht mehr mit GPT-Festplatten umgehen kann.
Ihr könnt euch infomrationen über alle Platten und Partitionen mit dem Befehl
parted -l
anzeigen lassen.
Wenn ihr eine neue, noch nicht mit einem Dateisystem formatierte Festplatte an das System eingeschoben habt, werdet ihr hier eventuell eine Meldugn bekommen wie
Error: /dev/sdb: unreconized disk label
Partitionen erstellen und formatieren
In so einem Fall müssen wir die platte erst noch formatieren, was wir auch tun wollen, wenn wir die platte „löschen und neu beschreiben“ wollen. Dazu geben wir ein
parted /dev/sdb [parted]
in der [parted]-Eingabeaufforderung müsst ihr jetzt befehle ausführen, um die Platte zu formatierne. Als erstes müsst ihr eine Partitionierungstabelle erstellen. Der alte Standard hierfür wären MBR oder auch MS-DOS-partitionierungstabellen. Der neuere Standard sind sogenannte GPT-Partitionstabellen, mti denen ja das tool fdisk gerade nicht umgehen kann, sondern nur parted. Wir erstellen nun auf der platte eine GPT-Partitionstabelle mittels
mklabel new disk label type? gpt
Jetzt müssen wir auf der festplatte noch eine Partition erstellen. Das machen wir mit
[parted] mkpart Partition name? <name der Partition> File system type? [ext2] <dateisystem> Start? 0% End? 50% [parted] p
wir haben nun eine Partition auf der festplatte erstellt, die die Hlfte des Gesamten Speicherplatzes auf der platte einnimmt. Wenn wir jetzt die zweite Hlfte mit einer anderen Partition füllen wollen, würden wir angeben
[parted] mkpart Partition name? <name der Partition> File system type? [ext2] <dateisystem> Start? 51% End? 100% [parted] p
Damit der Kernel des Betriebssystems nun die soeben erstellten Partitionen sauber erkennt, geben wir außerhalb von parted in einer normalen Shell-Sitzung ein
partprobe /dev/sdb
Dies lädt beide Partitionen auf der /dev/sdb in die Partition Map des Kernels
SWAP-Partitionen erstellen und Swap-Speicher erhöhen
Sie wissen nun, wie man neue Partitionen erstellt. Eventuell entscheiden sie sich dafür, dass Sie irgendwann eine zusätzlich swap-Partition benötigen. Das würde dann so gehen
[parted] mklabel new disk label type? gpt [parted] mkpart Partition name? SWAP File system type? [ext2] linux-swap Start? <Start> End? <Ende> [parted] p
Danach
partprobe <Laufwerk>
nicht vergessen!
Nur weil wir jedoch jetzt eine Swap-Partition erstellt haben,l hat sich unser Swap-Speicher noch lange nicht erhöht. Sie können die Größe des Swap-Speichers auf dem System über das kommando
top
ansehen. Wir müssen erst die neue Partition als Swap-Speicher hinzuschalten. Das geht über
swapon <Partition>
Wenn wir jetzt mit top wieder nachschauen, werden wir feststellen, dass unser Swap-Speciher nun erhöht ist. einen Swap-Speicher können wir auch wieder entfernen über
swapoff <Partition>
Dateisysteme erstellen
Nur weil wir bei der Partitionierung ein Dateisystem angegeben haben, ist noch lagne kein sauberes Dateisystem auf der Partition drauf. ihr köntn das Dateisystem entweder in parted direkt erstellen.
[parted] mkfs partition number? 1 File system? <dateisystem>
Partitionen löschen
Wir wählen die Partition aus
parted <Laufwerk>
und geben ein
[parted] rm Partition number? <number>
Jetzt wurde die Partition gelöscht. Der freie speicherplatz auf der Festpaltte kann nun mit einer oder mehreren neuen Partitionen belegt werden.
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2 Gedanken zu „Linux Partitionierung erklärt“